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Glossar

A


A-Weizen

Die verschiedenen Weizenarten unterscheiden sich durch die unterschiedlichen Ausprägungen der Qualitätsparameter.

Üblicherweise werden die Qualitätsparameter Fallzahl, Proteingehalt, Schüttgewicht, Sedimentationswert, Mehlausbeute, Wasseraufnahme sowie die Volumenausbeute zur Klassifizierung eines Weizens herangezogen. Die Werte dieser Qualitätsparameter beeinflussen unter anderem die Elastizität der Krumme, das Backvolumen und die Teigbeschaffenheit.

Auf Grundlage der unterschiedlichen Ausprägungen werden E, A, B, Futter-, Brau- und Keksweizen unterschieden.

Als A-Gruppe wird "Qualitätsweizen" bezeichnet, der über hohe Protein- und Sedimentationswerte verfügt. Die Bezeichnung "A" stammt historisch von dem Begriff "Aufmischweizen", der mit hohen Eiweißqualitäten Defizite anderer Sorten ausgleichen konnte (und kann).

Die folgenden Richtwerte ergeben sich aus gütlichen Einigungen innerhalb der Branche sowie aus empirischen Analysewerten und bilden eine Indikation der herkömmlich gehandelten Qualitätsparameter eines A-Weizens ab.

Qualitätsparameter:

Protein in %: min. 13,0

Fallzahl in sec: min. 250,0

Hektolitergewicht in kg/hl: min. 77,0

Feuchte in %: max. 14,5

Besatz in %: max. 2,0

Bruch- und Schmachtkorn in %: max. 5,0

Sedimentationswert in ml: min. 35,0

Auswuchs in %: max. 4,0

DON in ppm: max. 750,0

ZEA in ppm: max. 50,0

Feuchtekleber in %: 0

Ackerbau

Ackerflächen werden bearbeitet, um pflanzliche Erträge zu erzielen. Dabei kommen verschiedene Ackergeräte und Bewirtschaftungsweisen zum Einsatz. In Deutschland hat der Getreideanbau derzeit die größte Bedeutung. Da auf 26% der gesamten Ackerfläche Weizen angebaut wird, stellt Weizen die wichtiste Fruchtart dar.

Quelle
Ackerfläche

Als Ackerfläche wird landwirtschaflich genutzter Boden bezeichnet, welcher regelmäßig bearbeitet wird und zum Anbau verschiedener Feldfrüchte dient. Ein Acker wird auch als landwirtschaftliche Nutzfläche bezeichnet.

Ackerland

Ein als Acker genutztes Land wird als Ackerland bezeichnet.

Quelle
Aflatoxine

durch bestimmte Schimmelpilze erzeugtes Gift

AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen - AGB sind vorformulierte Geschäftsbedingungen, welche für eine Vielzahl von Verträgen formuliert werden. Diese stellt eine Partei der anderen bei Vertragsabschluss.

Agrar

Wortbildungselement mit der Bedeutung „die Landwirtschaft, den Boden betreffend“.

Quelle
Agrarjobs

Agrarjobs sind Tätigkeiten und Berufe, die innerhalb des landwirtschaftlichen Berufsfeldes ausgeübt werden. Dazu gehören unter Anderem Landwirte, Agrarwissenschaftler, Agararberater oder Vertriebler von Agrarprodukten.

Agrarhandel

Als Agrarhandel wird der Ein- und Verkauf landwirtschaftlich erzeugter Produkte bezeichnet. Wie jeder andere Handel kann auch der Agrarhandel in verschiedene Stufen unterteilt werden. Unterschieden werden können z.B. die Stufen Einzelhandel und Großhandel. Aber auch eine Unterscheidung nach der Herkunft der Produkte, z.B. regional oder international, kann vorgenommen werden. Herausforderungen für den Agrarhandel sind schwankende Preise, schlechte Markttransparenz, von Jahr zu Jahr unterschiedliche Ernteerträge sowie politische Maßnahmen wie z.B. Handelsabkommen.

Agrarmarkt

Auf dem Agrarmarkt treffen Angebot und Nachfrage für Agrarprodukte aufeinander. Die Nachfrage nach Agrarprodukten ist relativ konstant, wohingegen das Angebot stark schwanken kann auf Grund unterschiedlich ausfallender Ernten. Auch die marktwirtschaftlichen Elemente Wettbewerb und Preisbildung kommen hier zum Tragen. Der Staat ergreift Maßnahmen, um die gesetzlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen zu schaffen und den Markt zu lenken.

Agrarplattform

Auf einer Plattform können Käufer und Verkäufer von Waren oder Dienstleistungen ihre Produkte anbieten oder beziehen. Kaufverträge werden dabei zwischen den Nutzern der Plattform geschlossen. Die Vereinbarung eines Preises wird durch die Nutzer der Plattform – nicht durch den Betreiber der Plattform – getroffen. Der Betreiber der Plattform ist deshalb nicht Partei des Kaufvertrags. Es können sowohl Ver-kaufsinserate als auch Kaufinserate auf einer Handelsplattform durch deren Nutzer veröffentlicht werden. Dies bedeutet, es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten, einen Kaufvertrag zu initiieren: 1. Erstellung eines Kauf- oder Verkaufsinserates oder 2. Abgabe eines Gebots auf ein Inserat eines anderen Nutzers. Nutzer der Plattform können dabei sowohl als Käufer als auch als Verkäufer agieren. Als Agrarplattform wird ein solches Modell, in dem ausschließlich mit Agrarprodukten gehandelt wird, bezeichnet.

Agrarpolitik

Die Agrarpolitik ist ein Teilbereich der allgemeinen Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik. Sie umfasst Aufgaben, wie das agrarpolitische handeln zu beschreiben, zu erklären und dessen Wirkung zu untersuchen. Sie stellt die Gesamtheit der staatlichen Maßnahmen zur Regelung und Förderung der Landwirtschaft dar.

Agrarportal

Ein Portal ist eine Plattform, welche Informationen aus verschiedensten Quellen sammelt und vereint. So werden dem Nutzer die relevantesten Informationen präsentiert. Portale sind oftmals themenspezifisch abgegrenzt und somit auf eine bestimmte Zielgruppe optimal zugeschnitten. Ein Agrarportal ist demnach auf den Agrarsektor abgestimmt.

Agrarprodukte

Agrarprodukte sind Erzeugnisse, die mit dem planmäßigen Anbau von Nutz- oder Zierpflanzen im Zusammenhang stehen. Als Agrarprodukte werden auch die Betriebsmittel bezeichnet die eingekauft werden, um Landwirtschaft zu betreiben.

Beispiele:

Erzeugnisse: Weizen, Mais, Raps, Hafer

Betriebsmittel: Düngemittel, Futtermittel, Pflanzenschutzmittel, Saatgut

Beispiele:

Erzeugnisse: Weizen, Mais, Raps, Hafer

Betriebsmittel: Düngemittel, Futtermittel, Pflanzenschutzmittel, Saatgut

Agrarsektor

Der Agrarsektor umfasst alle wirtschaftlichen Aktivitäten innerhalb einer Volkswirtschaft, welche dem Agrarbereich zugehörig sind. Aktuell unterliegt der Agrarsektor einem strukturellen Wandel. Die existierenden Betriebe werden immer größer doch die Anzahl der Betriebe nimmt ab.

Agrarsubventionen

Agrarsubventionen sind im Rahmen der Agrarpolitik beschlossene Maßnahmen, in den Agrarmarkt einzugreifen. Durch staatliche Unterstützungen zu Gunsten der Landwirtschaft sollen gezielt Interessen bestimmter Personengruppen - Landwirte oder gewerbliche Unternehmen - gefördert werden. Gerechtfertigt werden diese staatlichen Maßnahmen durch Marktversagen innerhalb des Agrarsektors.

Agrartechnik

Als Agrartechnik werden die in der Landwirtschaft eingesetzten, landtechnischen Gerätschaften bezeichnet. Dazu gehören Landmaschinen z.B. zur Bodenbearbeitung aber auch die technische Ausrüstung der Hofeinrichtung. Zusätzlich wird der Wirtschaftszweig, welcher diese Produkte herstellt, vertreibt und wartet als Agrartechnik bezeichnet.

Agrarwetter

Als Wetter (v. althochdt.: wetar = Wind, Wehen) bezeichnet man den spürbaren, kurzfristigen Zustand der Atmosphäre (auch: messbarer Zustand der Troposphäre) an einem bestimmten Ort der Erdoberfläche, der unter anderem als Sonnenschein, Bewölkung, Regen, Wind, Hitze oder Kälte in Erscheinung tritt.

Die Meteorologie klassifiziert das örtliche Wetter einer bestimmten Zeit anhand der verschiedenen Phänomene in der Troposphäre, dem unteren Teil der Atmosphäre. Den Verlauf des Wetters bestimmt die von Sonnenstrahlung und regionaler Energiebilanz geprägte atmosphärische Zirkulation.

Für eine Reihe von Unternehmen hat das Wetter Auswirkungen auf die betrieblichen Erfolgsgrößen. Klassische Beispiele dafür sind die Landwirtschaft, bei der sich das Wetter stark auf den Umsatz auswirken kann, wenn es die Erntemengen beeinträchtigt.

Agrarwirtschaft

Der Begriff Agrarwirtschaft bezeichnet im Allgemeinen die Landwirtschaft. Aber auch die Forstwirtschaft, verwandte Wirtschaftszweige sowie die Fischerei fallen unter den Begriff Agrarwirtschaft.

Agrarzeitung

Die Agrarzeitung (eigene Schreibweise: agrarzeitung) ist eine wöchentlich erscheinende Agrar-Fachzeitung.

Quelle
Agribusiness

Als Agribusiness wird nicht nur die Landwirtschaft ansich bezeichnet, sondern auch die ihr vor- und nachgelagerten Prozesse. Der Begriff Agribusiness bezeichnet also die gesamte Wertschöpfungskette im Agrarsektor und somit alle Schritte vom Rohstofflieferanten bis zum Endverbraucher.

Agritechnica

Die Agritechnica in Hannover ist die weltgrößte agrartechnische Fachmesse und wird von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft ausgerichtet.

Quelle
Analyse

z.B. In der meteorologischen Ertragsanalyse wird der Einfluss meteorologischer Elemente auf den Ertrag landwirtschaftlicher Kulturen mathematisch-statistisch erfasst.

Quelle
Angebot

Mit dem Angebot oder einer Offerte reagiert ein Anbieter auf die Anfrage eines potentiellen Kunden und legt die Bedingungen fest, unter denen er bereit ist, Produkte zu liefern oder Dienstleistungen zu erbringen.

Quelle
Annahme

Unter Annahme versteht man im Zivilrecht eine empfangsbedürftige Willenserklärung, die auf den Abschluss eines Vertrags gerichtet ist. Ihr Inhalt besteht aus der vorbehaltslosen Bejahung eines erhaltenen Antrags auf Abschluss eines Vertrages.

Quelle
Arbitrage

Arbitrage (von franz. arbitrage, von lat. arbitratus „Gutdünken, freie Wahl, freies Ermessen“) ist in der Wirtschaft die ohne Risiko vorgenommene Ausnutzung von Kurs-, Zins- oder Preisunterschieden zum selben Zeitpunkt an verschiedenen Orten zum Zwecke der Gewinnmitnahme. Gegensatz ist die Spekulation, die diese Unterschiede innerhalb eines bestimmten Zeitraums ausnutzt und deshalb mit Risiken behaftet ist.

Quelle
Ausputzgetreide

Nach der Getreideernte wird das Getreide im Lagerhaus gereinigt. Dabei fällt das Ausputzgetreide (=Getreidebruch) mit dem mitgedroschenem Unkrautanteil ab. Dies eignet sich z.b. als Vogel- / Hühnerfutter.

Auswuchs

Als Auswuchs bezeichnen Landwirte, Mälzer, Müller und Bäcker Veränderungen von Erntegut (Getreidekörner), das ungewollt und vorzeitig in Keimstimmung geraten ist.

Quelle

B


B-Weizen

Die verschiedenen Weizenarten unterscheiden sich durch die unterschiedlichen Ausprägungen der Qualitätsparameter. Üblicherweise werden die Qualitätsparameter Fallzahl, Proteingehalt, Schüttgewicht, Sedimentationswert, Mehlausbeute, Wasseraufnahme sowie die Volumenausbeute zur Klassifizierung eines Weizens herangezogen. Die Werte dieser Qualitätsparameter beeinflussen unter anderem die Elastizität der Krumme, das Backvolumen und die Teigbeschaffenheit. Auf Grundlage der unterschiedlichen Ausprägungen werden E, A, B, Futter-, Brau- und Keksweizen unterschieden. Die B-Gruppe umfasst diejenigen Sorten, die als "Brotweizen" für die Gebäckherstellung im Allgemeinen gut geeignet sind: Hier liegen die Werte im mittleren Bereich, der den Anforderungen der Backpraxis entspricht. Die folgenden Richtwerte ergeben sich aus gütlichen Einigungen innerhalb der Branche sowie aus empirischen Analysewerten und bilden eine Indikation der herkömmlich gehandelten Qualitätsparameter eines B-Weizens ab.

Qualiätsparameter:

Protein in %: min. 12,0

Fallzahl in sec: min. 230,0

Hektolitergewicht in kg/hl: min. 76,0

Feuchte in %: max. 14,5

Besatz in %: max. 2,0

Bruch- und Schmachtkorn in %: max. 5,0

Sedimentationswert in ml: min. 20,0

Auswuchs in %: max. 4,0

in ppm: max. 750,0in ppm: max. 50,0in %: 0
Bauer

Landwirt oder Bauer (von mhd. gebûre „Mitbewohner, Nachbar, Dorfgenosse“) ist ein Beruf der Landwirtschaft.

Quelle
Bauernhof

Unter einem Bauernhof versteht man einen kleinstrukturierten landwirtschaftlichen, oft land- und forstwirtschaftlichen Betrieb, respektive auch die Hofstelle mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden dieses Betriebes als klassische Siedlungsform (Gehöft).

Quelle
Beladegeschwindigkeit

Die Beladegeschwindigkeit bezeichnet die Dauer, welche für die Bestückung eines Transportfahrzeuges mit der jeweiligen Ware benötigt wird. Je nach Transportfahrzeug, Warenart, Verpackung und Beladetechnik kann diese Zeit variieren.

Beladestandort

Der Beladestandort ist der Ort, an dem das Transportfahrtzeug mit der zu transportierenden Ware bestückt wird.

Benutzer

Ein Benutzer (auch Endbenutzer, Bediener oder kurz Nutzer sowie englisch User genannt) ist eine Person, die ein Hilfs- oder Arbeitsmittel zur Erzielung eines Nutzens verwendet, beispielsweise für eine Zeitersparnis oder Kostensenkung.

Quelle
Besatz

Besatz nennt man unerwünschte Bestandteile einer Getreidepartie. Je nach Getreideart (Weizen, Gerste, Mais etc.) und Verwendungszweck (Saatgetreide, Brotgetreide, Futtergetreide) variieren Definition und zulässiger Anteil des Besatzes.

Quelle
Beschaffenheit

heutzutage sehr selten im Plural: Eigenart oder Zustand einer Sache

Quelle
Bestätigungsschreiben

Das Kaufmännische Bestätigungsschreiben (KBS) ist ein gesetzlich nicht normierter Handelsbrauch, wonach der Inhalt eines von einem Kaufmann versandten Geschäftsbriefs vom Vertragspartner als angenommen gilt, wenn dieser nicht unverzüglich widerspricht. Es ist inzwischen gewohnheitsrechtlich anerkannt.

Beim Handel mit Agrarrohstoffen wird das kaufmännische Bestätigungsschreiben in der Regel als Schlussschein bezeichnet.

Quelle
Bestellung

Eine Bestellung ist der umgangssprachliche Begriff für den Abschluss eines Kaufvertrages mit Hilfe von Fernkommunikationsmitteln. Der Kunde verpflichtet sich also die Ware entsprechend der Bestellung zu erwerben. Bestellungen können auf verschiedene Arten getätigt werden. Zum einen kann eine Bestellung durch die Annahme eines von einem Lieferanten unterbreiteten Angebot erfolgen. Zum Anderen kann eine Bestellung durch einen Antrag an einen Lieferanten erfolgen. In diesem Fall muss der Lieferant den jeweiligen Bedingungen allerdings noch zustimmen.

Betriebssystem

Ein Betriebssystem umfasst alle Programme eines Computersystems, die den Betrieb des Systems steuern und überwachen. Es ist also ein Sammelbegriff für alle Programme, die den Betrieb eines Systems erst möglich machen.

Big Bag

Ein Big-Bag (englisch für großer Sack oder große Tasche) ist ein flexibler Schüttgutbehälter, der aussieht und benutzt werden kann wie ein großer Sack oder eine große Tasche (mit Henkeln/Schlaufen).

Quelle
Bodenbearbeitung

Als Bodenbearbeitung bezeichnet man in der Landwirtschaft und im Gartenbau mit einem mechanischen Eingriff in den Boden verbundene Arbeitsgänge, die die Herstellung oder Erhaltung eines für das Pflanzenwachstum günstigen, aber zugleich auch Schäden (z. B. Erosion) vermeidenden Bodenzustandes bewirken sollen.

Quelle
Börse

Börsen sind Organisationen, welche den Handel von Gütern überwachen. Hier werden nach festgelegten Regeln Verkaufs- und Kaufverträge geschlossen. Eine Börse stellt somit einen regelmäßig stattfindenden Markt für fungible Güter dar. Unterschieden werden Wertpapierbörsen und Warenbörsen.

Börsenmakler

Börsenmakler (auch Kursmakler; englisch broker) waren bis Juni 2002 Handelsmakler, die an deutschen Börsen gewerbsmäßig Börsengeschäfte zwischen Börsenhändlern vermittelten. Ihre Funktion haben seit Juli 2002 die Skontroführer übernommen.

Quelle
Brau-Weizen

Die verschiedenen Weizenarten unterscheiden sich durch die unterschiedlichen Ausprägungen der Qualitätsparameter.

Üblicherweise werden die Qualitätsparameter Fallzahl, Proteingehalt, Schüttgewicht, Sedimentationswert, Mehlausbeute, Wasseraufnahme sowie die Volumenausbeute zur Klassifizierung eines Weizens herangezogen. Die Werte dieser Qualitätsparameter beeinflussen unter anderem die Elastizität der Krumme, das Backvolumen und die Teigbeschaffenheit.

Auf Grundlage der unterschiedlichen Ausprägungen werden E, A, B, Futter-, Brau- und Keksweizen unterschieden.

Die folgenden Richtwerte ergeben sich aus gütlichen Einigungen innerhalb der Branche sowie aus empirischen Analysewerten und bilden eine Indikation der herkömmlich gehandelten Qualitätsparameter eines Brau-Weizens ab.

Qualiätsparameter:

Hektolitergewicht in kg/hl: min. 72,0

Feuchte in %: max. 14,5

Besatz in %: max. 2,0

Reinheit in %/2,5 mm: min. 88

Ausputzgetreide in %: max. 3,0

Keinenergie: 98,0

DON in ppm: max. 750,0

ZEA in ppm: max. 50,0

Braugerste

Qualiätsparameter:

Hektolitergewicht in kg/hl: min. 62,0

Feuchte in %: max. 14,5

Besatz in %: max. 2,0

Schwarzbesatz in %: max. 0,5

Reinheit in /2,5 mm: 98,0

Ausputzgetreide: in %: max. 2,0

Keimenergie: min. 95,0

DON in ppm: max. 750,0

ZEA in ppm: max. 50,0

Broker

Ein Broker (englisch (Börsen-)Makler, Vermittler oder Zwischenhändler) ist als Finanzdienstleister für die Durchführung von Wertpapierordern von Anlegern zuständig, das Brokerage. Hierzu handelt er auf Rechnung des Kunden mit Wertpapieren (z. B. Aktien, Devisen, Strom, Waren, Rohstoffen) an Börsen sowie außerbörslichen Handelsplätzen. Für die Transaktionen erhält er eine Vermittlungsgebühr, die sogenannte Courtage oder auch Brokerage.

Quelle
Brotroggen

Qualiätsparameter:

Fallzahl in sec.: min. 120,0

Hektolitergewicht in kg/hl: min. 72,0

Feuchte in %: max. 14,5

Besatz in %: max. 2,0

Bruch- und Schmachtkorn in %: max. 5,0

Auswuchs in %: max. 6,0

Mutterkorn in %: max. 0,05

DON in ppm: max. 750,0

ZEA in ppm: max. 50,0

Bruch- und Schmachtkorn

Besatz nennt man unerwünschte Bestandteile einer Getreidepartie. Je nach Getreideart und Verwendungszweck variieren Definition und zulässiger Anteil des Besatzes. Besatz muss vor der Einlagerung bzw. Vermahlung entfernt werden, weil er: ▪ gesundheitsschädlich oder sogar giftig ist ▪ den Mineralstoffgehalt erhöht ▪ den Feuchtigkeitsgehalt erhöht ▪ Farbveränderungen in Mehl und Gebäck bewirkt ▪ Maschinen oder Anlagen schädigt ▪ ekelerregend ist ▪ unnötig Lagerraum beansprucht Der Gehalt an Besatz wird durch eine Besatzanalyse festgestellt. Man unterscheidet Kornbesatz, Schwarzbesatz und tierischen Befall. Zum Kornbesatz zählen ▪ Schmachtkorn ▪ Bruchkorn ▪ Körner mit Auswuchs ▪ Fremdgetreide ▪ Schädlingsfraß ▪ Körner mit Keimverfärbungen und ▪ durch Trocknung überhitzte Körner. Als Schwarzbesatz gelten ▪ verdorbene Körner ▪ Unkrautsamen ▪ Mutterkorn ▪ Brandbutten ▪ Verunreinigungen und Spelzen Tierischer Befall ▪ Insekten ▪ Insektenteile...

Quelle

C


C-Weizen

Die verschiedenen Weizenarten unterscheiden sich durch die unterschiedlichen Ausprägungen der Qualitätsparameter.

Üblicherweise werden die Qualitätsparameter Fallzahl, Proteingehalt, Schüttgewicht, Sedimentationswert, Mehlausbeute, Wasseraufnahme sowie die Volumenausbeute zur Klassifizierung eines Weizens herangezogen. Die Werte dieser Qualitätsparameter beeinflussen unter anderem die Elastizität der Krumme, das Backvolumen und die Teigbeschaffenheit.

Auf Grundlage der unterschiedlichen Ausprägungen werden E, A, B, Futter-, Brau- und Keksweizen unterschieden.

In die C-Gruppe werden die "Sonstigen Weizen" eingeordnet, die - von Ausnahmen abgesehen - hauptsächlich als Futterweizen verwendet werden. Sie haben zumeist relativ niedrige Protein- und "Sedi"-Werte, die kein gutes Backverhalten erwarten lassen - aber ein hohes Ertragspotenzial.

Die folgenden Richtwerte ergeben sich aus gütlichen Einigungen innerhalb der Branche sowie aus empirischen Analysewerten und bilden eine Indikation der herkömmlich gehandelten Qualitätsparameter eines C-Weizens ab.

Qualiätsparameter:

Protein in %: min. 9,0

Fallzahl in sec: min. 220,0

Hektolitergewicht in kg/hl: min. 76,0

Feuchte in %: max. 14,5

Besatz in %: max. 2,0

Bruch- und Schmachtkorn in %: max. 5,0

Sedimentationswert in ml: min. 20,0

Auswuchs in %: max. 4,0

DON in ppm: max. 750,0

ZEA in ppm: max. 50,0

Feuchtekleber in %: 0

CFR

Cost an Freight - Kosten und Fracht

CFR ist einer der Incoterms. Incoterms sind Lieferbedingungen in internationalen Geschäften (International Commercial Terms). Sie regeln die Rechte und Pflichten von Käufer und Verkäufer rund um die Lieferung einer Ware.

CFR bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen und die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.

Exportfreimachung: Verkäufer

Importfreimachung: Käufer

Transportvertrag: Verkäufer

Gefahrenübergang Verkäufer->Käufer: An Bord des Schiffes im Verschiffungshafen

Kostenübergang Verkäufer->Käufer: Bestimmungshafen

Transportversicherung: Mindestdeckung durch Verkäufer

-> Nur für Schiffstransporte zu verwenden

Quelle
CIF

Cost, Insurance and Freight - Kosten, Versicherung und Fracht

CIF ist einer der Incoterms. Incoterms sind Lieferbedingungen in internationalen Geschäften (International Commercial Terms). Sie regeln die Rechte und Pflichten von Käufer und Verkäufer rund um die Lieferung einer Ware.

CIF bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind. Zudem hat der Verkäufer auf eigene Kosten eine Transportversicherung abzuschließen, die zumindest der Mindestdeckung gemäß den Klauseln (C) der Institute Cargo Clauses (LMA/IUA) oder ähnlichen Klauseln entspricht.

Exportfreimachung: Verkäufer

Importfreimachung: Käufer

Transportvertrag: Verkäufer

Gefahrenübergang Verkäufer->Käufer: An Bord des Schiffes im Verschiffungshafen

Kostenübergang Verkäufer->Käufer: Bestimmungshafen

Transportversicherung: nicht vom Verkäufer geschuldet

-> Nur für Schiffstransporte zu verwenden

Quelle
CIP

Carriage and Insurance Paid To - frachtfrei versichert

CIP ist einer der Incoterms. Incoterms sind Lieferbedingungen in internationalen Geschäften (International Commercial Terms). Sie regeln die Rechte und Pflichten von Käufer und Verkäufer rund um die Lieferung einer Ware.

CIP bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Verkäufer benannten Person an einem vereinbarten Ort (falls ein solcher Ort zwischen den Parteien vereinbart ist) liefert, und dass der Verkäufer den Beförderungsvertrag abzuschließen und die für die Beförderung der Ware bis zum benannten Bestimmungsort entstehenden Frachtkosten zu zahlen hat. Der Verkäufer schließt auch einen Versicherungsvertrag gegen die vom Käufer getragene Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware während des Transports ab.

Exportfreimachung: Verkäufer

Importfreimachung: Käufer

Transportvertrag: Verkäufer

Gefahrenübergang Verkäufer->Käufer: Ort der Übergabe an den 1. Frachtführer

Kostenübergang Verkäufer->Käufer: Bestimmungsort

Transportversicherung: Verkäufer Mindestdeckung

Quelle
CPT

Carriage Paid To - frachtfrei

CPT ist einer der Incoterms. Incoterms sind Lieferbedingungen in internationalen Geschäften (International Commercial Terms). Sie regeln die Rechte und Pflichten von Käufer und Verkäufer rund um die Lieferung einer Ware.

CPT bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Verkäufer benannten Person an einem vereinbarten Ort (falls ein solcher Ort zwischen den Parteien vereinbart ist) liefert, und dass der Verkäufer den Beförderungsvertrag abzuschließen und die für die Beförderung der Ware bis zum benannten Bestimmungsort entstehenden Frachtkosten zu zahlen hat.

Exportfreimachung: Verkäufer

Importfreimachung: Käufer

Transportvertrag: Verkäufer

Gefahrenübergang Verkäufer->Käufer: Ort der Übergabe an den 1. Frachtführer

Kostenübergang Verkäufer->Käufer: Bestimmungsort

Transportversicherung: Nicht vom Verkäufer geschuldet

Quelle

D


DAP

Delivered at Place - Geliefert benannter Ort

DAP ist einer der Incoterms. Incoterms sind Lieferbedingungen in internationalen Geschäften (International Commercial Terms). Sie regeln die Rechte und Pflichten von Käufer und Verkäufer rund um die Lieferung einer Ware.

DAP bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn die Ware dem Käufer auf dem ankommenden Beförderungsmittel entladebereit am benannten Bestimmungsort zur Verfügung gestellt wird. Der Verkäufer trägt alle Gefahren, die im Zusammenhang mit der Beförderung zum benannten Ort stehen.

Exportfreimachung: Verkäufer

Importfreimachung: Käufer

Transportvertrag: Verkäufer

Gefahrenübergang Verkäufer->Käufer: Bestimmungsort (entladebereit)

Kostenübergang Verkäufer->Käufer: Bestimmungsort (entladebereit)

Transportversicherung: nicht vom Verkäufer geschuldet

Quelle
DAT

Delivered at Terminal - Geliefert Terminal

DAT ist einer der Incoterms. Incoterms sind Lieferbedingungen in internationalen Geschäften (International Commercial Terms). Sie regeln die Rechte und Pflichten von Käufer und Verkäufer rund um die Lieferung einer Ware.

DAT bedeutet, dass der Verkäufer die Ware liefert, sobald die Ware von dem ankommenden Beförderungsmittel entladen wurde und dem Käufer an einem benannten Terminal im benannten Bestimmungshafen oder -ort zur Verfügung gestellt wird. "Terminal" kann jeder Ort sein, unabhängig davon, ob überdacht oder nicht, wie z. B. ein Kai, eine Lagerhalle, ein Containerdepot oder ein Straßen-, Schienen- oder Luftfrachtterminal. Der Verkäufer trägt alle Gefahren, die im Zusammenhang mit der Beförderung der Ware zum und der Entladung im Terminal im benannten Bestimmungshafen oder -ort entstehen.

Exportfreimachung: Verkäufer

Importfreimachung: Käufer

Transportvertrag: Verkäufer

Gefahrenübergang Verkäufer->Käufer: Terminal im Bestimmungshafen/ -ort (entladen)

Kostenübergang Verkäufer->Käufer: Terminal im Bestimmungshafen/ -ort (entladen)

Transportversicherung: nicht vom Verkäufer geschuldet

Quelle
DDP

Delivered Duty Paid - Geliefert verzollt

DDP ist einer der Incoterms. Incoterms sind Lieferbedingungen in internationalen Geschäften (International Commercial Terms). Sie regeln die Rechte und Pflichten von Käufer und Verkäufer rund um die Lieferung einer Ware.

DDP bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die zur Einfuhr freigemachte Ware dem Käufer auf dem ankommenden Beförderungsmittel entladebereit am benannten Bestimmungsort zur Verfügung stellt. Der Verkäufer trägt alle Kosten und Gefahren, die im Zusammenhang mit der Beförderung der Ware bis zum Bestimmungsort stehen und hat die Verpflichtung, die Ware nicht nur für die Ausfuhr, sondern auch für die Einfuhr freizumachen, alle Abgaben sowohl für die Aus- als auch für die Einfuhr zu zahlen sowie alle Zollformalitäten zu erledigen.

Exportfreimachung: Verkäufer

Importfreimachung: Verkäufer

Transportvertrag: Verkäufer

Gefahrenübergang Verkäufer->Käufer: Bestimmungsort (entladbereit)

Kostenübergang Verkäufer->Käufer: Bestimmungsort (entladbereit)

Transportversicherung: nicht vom Verkäufer geschuldet

Deckungskauf

Gerät ein Verkäufer in Lieferverzug und muss der Käufer Ersatzware beschaffen, tätigt der Käufer einen sog. Deckungskauf. Dazu beauftragt er einen anderen Lieferanten. Mögliche Preisunterschiede gehen zu Lasten des Verkäufers. Die Ware muss allerdings mit der ursprünglich bestellten Ware vergleichbar sein.

Destination

Die Destination beschreibt den Bestimmungsort oder den Zielort, zu dem eine Ware geliefert werden soll. Sie ist somit Bestandteil eines Frachtvertrages.

Deutscher Bauernverband

Der Deutsche Bauernverband ist die freie und selbstbestimmte Interessenvertretung der Land- und Forstwirtschaft sowie der Bauernfamilien in Deutschland. Der DBV ist politisch und konfessionell unabhängig. Über 90 Prozent der rund 300.000 landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland sind auf freiwilliger Basis Mitglied im Bauernverband.

Digitale Transformation

Die digitale Transformation (auch „digitaler Wandel“) bezeichnet einen fortlaufenden, in digitalen Technologien begründeten Veränderungsprozess, der als Digitale Revolution die gesamte Gesellschaft und in wirtschaftlicher Hinsicht speziell Unternehmen betrifft. Basis der digitalen Transformation ist eine digitale Infrastruktur sowie digitale Technologien, die in einer immer schneller werdenden Folge entwickelt werden und somit den Weg für wieder neue digitale Technologien ebnen.

Quelle
Digitaler Wandel

Technische Entwicklungen in allen privaten und wirtschaftlichen Lebensbereichen lassen alte Strukturen aufbrechen und neue entstehen. Verändert wird die Art wie Menscen kommunizieren, lernen, arbeiten und leben. Aber auch Maschinen werden zunehmens miteinander vernetzt und Vorgänge werden digital und automatisch durchgeführt.

Dinkel

Dinkel (Triticum aestivum subsp. spelta) oder Spelz (auch: Spelt, Fesen, Vesen oder Schwabenkorn) ist eine Getreideart aus der Gattung des Weizens und ein enger Verwandter des heutigen Weichweizens. Es gibt sehr viele Mischformen und Übergänge zwischen „modernem“ Weizen und Dinkel, weil beide in manchen Regionen gemeinsam angebaut und auch miteinander gekreuzt wurden.

Beim Handel und der Verarbeitung von Dinkel wird zwischen entspelztem Dinken und Dinkel im Spelz unterschieden.

Quelle
Dinkel entspelzt

Anders als beim Weizen und wie auch bei der Gerste ist das Korn des Dinkels fest mit den Spelzen verwachsen. Dadurch ist es zwar besser geschützt, die Verarbeitung erfordert aber einen zusätzlichen Verarbeitungsschritt – es wurde früher auf einem „Gerbgang“ entspelzt (gegerbt oder geröllt). Dies ist ein Mahlgang („Unterläuferschälgang“), bei dem der Abstand zwischen den Mahlsteinen größer gewählt wurde, damit das Korn von den Spelzen befreit, aber nicht schon zerkleinert wurde. In modernen Getreidemühlen wird Dinkel mit Hilfe von Gummiwalzenschälern oder Vertikalschleifern entspelzt.

Die folgenden Richtwerte ergeben sich aus gütlichen Einigungen innerhalb der Branche sowie aus empirischen Analysewerten und bilden eine Indikation der herkömmlich gehandelten Qualitätsparameter eines entspelzten Dinkels ab.

Qualiätsparameter:

Fallzahl in sec.: min. 220,0

Hektolitergewicht in kg/hl: min. 78,0

Feuchte in %: max. 14,5

Besatz in %: max. 2,0

Sedimentationswert in ml: min. 33,0

Bruch- und Schmachtkorn in %: max. 10,0

THG-Wert: max. 0,5

Auswuchs in %: max. 6,0

Dinkel im Spelz

Dinkel im Spelz kommt v.a. im Bereich der Nutztierfütterung - dort insbesondere bei der Pferdezucht - zum Einsatz.

Die folgenden Richtwerte ergeben sich aus gütlichen Einigungen innerhalb der Branche sowie aus empirischen Analysewerten und bilden eine Indikation der herkömmlich gehandelten Qualitätsparameter eines Dinkels im Spelz ab.

Qualiätsparameter:

Fallzahl in sec.: min. 220,0

Hektolitergewicht in kg/hl: min. 33,0

Feuchte in %: max. 14,5

Besatz in %: max. 2,0

Bruch- und Schmachtkorn in %: max. 10,0

Schwarzbesatz in %: max. 0,5

Auswuchs in %: max. 6,0

Doppelkorn

Als Getreidespirituose (auch Getreidebrand) bezeichnet man ein alkoholisches Getränk, das durch die Destillation einer vergorenen Maische aus dem vollen Korn von Getreide gewonnen wird. Als Getreidebrände werden bezeichnet Korn, Kornbrand, Doppelkorn und Weizenkorn.

Quelle
Dünger

Als Dünger werden Stoffe oder Gemische bezeichnet, die in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau dazu genutzt werden, das Nährstoffangebot für die angebauten Pflanzen zu erweitern.

Düngeverordnung

Die Düngeverordnung regelt die Anwendung von Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Kultursubstraten und Pflanzenhilfsmitteln nach den Grundsätzen der guten fachlichen Praxis beim Düngen. Sie ergänzt damit die Düngemittelverordnung für die Zulassung und das Düngegesetz (bis 2009 Düngemittelgesetz) für den Vertrieb.

Quelle
Durchfahrtsbreite

Durchfahrtsbreite meint den Abstand zwischen den seitlichen Begrenzungen einer von PKW oder LKW genutzten Durchfahrt - z.B. einer Grundstückseinfahrt. Im Bereich des Agrarhandels kann die Durchfahrtsbreite den Einsatz bestimmter Transportmittel ausschließen, deren Durchfahrtsbreite breiter ist als die Breite der vorhandenen Durchfahrtsörtlichkeit.

Durum-/Hartweizen

Die verschiedenen Weizenarten unterscheiden sich durch die unterschiedlichen Ausprägungen der Qualitätsparameter.

Üblicherweise werden die Qualitätsparameter Fallzahl, Proteingehalt, Schüttgewicht, Sedimentationswert, Mehlausbeute, Wasseraufnahme sowie die Volumenausbeute zur Klassifizierung eines Weizens herangezogen. Die Werte dieser Qualitätsparameter beeinflussen unter anderem die Elastizität der Krumme, das Backvolumen und die Teigbeschaffenheit.

Auf Grundlage der unterschiedlichen Ausprägungen werden E, A, B, Futter-, Brau- und Keksweizen unterschieden.

Die folgenden Richtwerte ergeben sich aus gütlichen Einigungen innerhalb der Branche sowie aus empirischen Analysewerten und bilden eine Indikation der herkömmlich gehandelten Qualitätsparameter eines Hartweizens ab.

Qualiätsparameter:

Protein in %: min. 14,5

Fallzahl in sec: 220,0

Hektolitergewicht in kg/hl: min. 78,0

Feuchte in %: max. 14,5

Besatz in %: max. 5,0

Bruch- und Schmachtkorn in %: max. 5,0

Auswuchs in %: max. 4,0

Schwarzbesatz in %: max. 3,0

Glassiness in %: 75,0

Farbwert: 22,0

DON in ppm: max. 750,0

ZEA in ppm: max. 50,0

E


E-Weizen

Die verschiedenen Weizenarten unterscheiden sich durch die unterschiedlichen Ausprägungen der Qualitätsparameter.

Üblicherweise werden die Qualitätsparameter Fallzahl, Proteingehalt, Schüttgewicht, Sedimentationswert, Mehlausbeute, Wasseraufnahme sowie die Volumenausbeute zur Klassifizierung eines Weizens herangezogen. Die Werte dieser Qualitätsparameter beeinflussen unter anderem die Elastizität der Krumme, das Backvolumen und die Teigbeschaffenheit.

Auf Grundlage der unterschiedlichen Ausprägungen werden E, A, B, Futter-, Brau- und Keksweizen unterschieden.

Als "Eliteweizen" wird die E-Gruppe mit sehr hohen "inneren Werten" bezeichnet, die für die meisten heimischen Brot- und Gebäckrezepturen fast "zu hoch" sind. Sie können aber zum gezielten Ausgleich von Backschwächen anderer Sorten genutzt werden. Zudem wird ein Großteil dieser Sorten in Länder exportiert, die für ihre spezifischen Produkte gerade solche hohen Werte benötigen.

Die folgenden Richtwerte ergeben sich aus gütlichen Einigungen innerhalb der Branche sowie aus empirischen Analysewerten und bilden eine Indikation der herkömmlich gehandelten Qualitätsparameter eines E-Weizens ab.

Qualitätsparameter:

Protein in %: min. 14,0

Fallzahl in sec: min. 275,0

Hektolitergewicht in kg/hl: min. 78,0

Feuchte in %: max. 14,5

Besatz in %: max. 2,0

Bruch- und Schmachtkorn in %: max. 5,0

Sedimentationswert in ml: min. 50,0

Auswuchs in %: max. 4,0

DON in ppm: max. 750,0

ZEA in ppm: max. 50,0

Feuchtekleber in %: 0

Eigentumsvorbehalt

Beim Eigentumsvorbehalt handelt es sich um eine Übereignung einer beweglichen Sache unter einer aufschiebenden Bedingung. Er findet im Kaufrecht Anwendung: Durch Vereinbarung eines Eigentumsvorbehalts wird dem Käufer gestattet, den Kaufpreis in Raten zu zahlen. Zwar erwirbt der Käufer erst mit vollständiger Kaufpreiszahlung Eigentum, allerdings darf er bereits vorher die Ware nutzen.

Quelle
Einheitsbedingungen im deutschen Getreidehandel

Die Einheitsbedingungen im deutschen Getreidehandel sind eine Vereinbarung von Handelsbedingungen, Klauseln und Konditionen. Sie sind fester vertraglicher Bestandteil der allermeisten Handelsaktivitäten bei Agrarprodukten, ob konventionell oder Bio. Herausgegeben werden sie von den Deutschen Warenbörsen.

Entladegeschwindigkeit

Zeit, die man benötigt um ein Fahrzeug zu entladen.

Entladestandort

Standort, an dem das Fahrzeug entladen werden soll.

Erfüllungsort

Erfüllungsort wird synonym als sog. Leistungsort i.S.d. § 269 BGB bezeichnet. Leistungs- bzw. Erfüllungsort ist der Ort, an dem der Schuldner die Leistungshandlung vorzunehmen hat. Davon zu unterscheiden ist der Ort, an dem der Leistungserfolg eintritt (Erfolgsort). Beide Orte können zusammenfallen, müssen es aber nicht.

Bei Bringschulden (z.B. Frankovertrag) ist der Wohnsitz, die Niederlassung oder der vereinbarte Bestimmungsort des Gläubigers sowohl Leistungs- als auch Erfüllungsort.

Bei Schickschulden (z.B. Kaufvertrag "frei Fuhre" unter Einsatz eines Transportunternehmens) ist der vereinbarete Ladestandort Leistungsort, der Leistungserfolg (Übergang des EIgentums auf den Käufer) tritt dagegen am vereinbarten Bestimmungsort ein.

Bei Holschulden (z.B. Kaufvertrag "frei Fuhre" unter Einsatz eines Fahrzeugs des Käufers) nimmt der Schuldner die Leistungshandlung am vereinbarten Ladestandort vor. Dort tritt auch der Leistungserfolg (Übergang des EIgentums auf den Käufer) ein.

Quelle: Grünberg in: Palandt, Bürgerliches Gesetzbuch, § 269 Rn. 1. 78. Auflage, 2019

Ernährung

Ernährung oder Nutrition (spätlateinisch nutritio „Ernährung“, lateinisch nutrire „nähren“) ist die Aufnahme von organischen und anorganischen Stoffen, die in der Nahrung in fester, flüssiger, gasförmiger oder gelöster Form vorliegen. Mit Hilfe dieser Stoffe wird die Körpersubstanz aufgebaut oder erneuert und der für alle Lebensvorgänge notwendige Energiebedarf gedeckt.

Quelle
Erntebericht

Ergebnis des Erntejahres

Erntejahr

Ein Erntejahr ist die Zeitspanne von einer landwirtschaftlichen Ernte bis zur nächsten Ernte. In den mittleren Breiten handelt es sich meist um ein Kalenderjahr. In anderen Klimazonen können aber in einem Kalenderjahr mehrere Ernten eingebracht werden. In diesem Fall gibt es in dann zwei oder mehr Erntejahre in einem Kalenderjahr. Wechselt man den Betrachtungsfokus von einer Wirtschaftszone auf die weltweite Situation, dann gibt es auch bei Früchten der mittleren Breiten mehrere Ernten im Jahr, je eine auf der Süd- und eine auf der Nordhalbkugel der Erde. Bei landwirtschaftlichen Produkten aus den Tropen gibt es häufig keine spezifische Erntezeit, weil die Frucht rund ums Jahr geerntet werden kann.

Komplexer wird die Definition, wenn auf einem Feld verschiedene Pflanzen kultiviert werden, bzw. eine Haupt- und eine Nebenfrucht angepflanzt wird, wenn also in der Hauptsaison Getreide, Hülsenfrüchte oder Ölpflanzen angebaut werden und nach der Ernte eine Zwischenfrucht angebaut wird. In diesem Fall gilt das Erntejahr als der Zeitraum vom Abschluss der Ernte der Vorfrucht und dem Beginn der Stoppelbearbeitung bis zum Abschluss der Ernte der Folgefrucht.

Quelle
Erntemaschine

Erntemaschinen sind technische Geräte unterschiedlichen Automatisierungsgrades zur Ernte landwirtschaftlicher Produkte. Sie ermöglichen die rationelle Einbringung der Ernte und verringern den personellen, zeitlichen und damit auch wirtschaftlichen Aufwand. Eine der bekanntesten Erntemaschinen ist der Mähdrescher. Daneben gibt es jedoch auch für viele andere landwirtschaftliche Erzeugnisse Maschinen, die die Erntearbeit unterstützen.

Quelle
Eruca-Raps

Als Eruca-Raps wird Raps bezeichnet, dessen Erucasäuregehalt mehr als 2% des Gesamtfettsäuregehaltes beträgt.

Die folgenden Richtwerte ergeben sich aus gütlichen Einigungen innerhalb der Branche sowie aus empirischen Analysewerten und bilden eine Indikation der herkömmlich gehandelten Qualitätsparameter eines Eruca-Rapses ab.

Qualiätsparameter:

Feuchte in %: max. 9,0

Besatz in %: max. 2,0

Ölgehalt in %: min. 40,0

Frei fettsäuren (FFA) in %: max. 2,0

Glucosinulat in %: max. 25,0

Beschreibende Sortenliste des Bundessortenamtes: Getreide, Mais, Öl- und Faserpflanzen, Leguminosen, Rüben, Zwischenfrüchte 2019. S. 229

Erucasäure

Die Erucasäure (auch: Erukasäure) ist eine einfach ungesättigte Fettsäure, die sich in größerer Menge in den Samen von Kreuzblütlern (Brassicaceae), einigen alten Rapssorten, Rübsen und Meerkohlarten findet. In den alten Rapsöl-Sorten war ihr Anteil höher als in modernen. Sie findet sich auch im Brokkolisamenöl und im Senföl und kommt in Seetier- und Fischölen vor.

Quelle
Erzeugergemeinschaft

Eine Erzeugergemeinschat ist ein Zusammenschluss von landwirtschaftlichen Betrieben. Oftmals wird ein solcher Zusammenschluss vorgenommen, um die Erhaltung kleinerer Betriebe zu gewährleisten.

Euro Tier

Die EuroTier in Hannover ist die weltgrößte Fachausstellung (Messe) für Tierhaltung und -management. Sie wird seit 1993 von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft ausgerichtet. Sie findet alle zwei Jahre im Spätherbst statt.

Quelle
EXW

Ex Works - ab Werk

EXW ist einer der Incoterms. Incoterms sind Lieferbedingungen in internationalen Geschäften (International Commercial Terms). Sie regeln die Rechte und Pflichten von Käufer und Verkäufer rund um die Lieferung einer Ware.

Ex Works bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.

Exportfreimachung: Käufer

Importfreimachung: Käufer

Transportvertrag: Käufer

Gefahrenübergang Verkäufer->Käufer: Werk des Verkäufers (ladebereit)

Kostenübergang Verkäufer->Käufer: Werk des Verkäufers (ladebereit)

Quelle

F


Fallzahl

Die Fallzahl beschreibt die Viskosität eines Stärkegels nach schnell vollzogener Verkleisterung und dem teilweisen enzymatischen Abbau der Stärke. Da die Bestimmung mit einer Schnellmethode und an kleinen Proben vorgenommen werden kann, ist sie für die Praxis der Roggenverarbeitung und Roggenzüchtung sehr bedeutungsvoll.

Eine hohe Fallzahl (hohe Stärkeviskosität) weist auf eine niedrige Alpha-Amylaseaktivität oder Stärkeangreifbarkeit hin und umgekehrt. Die Fallzahlen werden auch von der Beschaffenheit der Pentosane beeinflusst.

Quelle: Beschreibende Sortenliste des Bundessortenamtes: Getreide, Mais, Öl- und Faserpflanzen, Leguminosen, Rüben, Zwischenfrüchte 2019. S. 88

faq fair average quality

„mittlere” Warenqualität, die allg. im Handelsverkehr angenommen (erwartet) wird.

FAS

Free Alongside Ship - Frei Längsseite Schiff

FAS ist einer der Incoterms. Incoterms sind Lieferbedingungen in internationalen Geschäften (International Commercial Terms). Sie regeln die Rechte und Pflichten von Käufer und Verkäufer rund um die Lieferung einer Ware.

FAS bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn die Ware längsseits des Schiffs (z. B. an einer Kaianlage oder auf einem Binnenschiff) im benannten Verschiffungshafen gebracht ist. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn sich die Ware längsseits des Schiffs befindet. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.

Exportfreimachung: Verkäufer

Importfreimachung: Käufer

Transportvertrag: Käufer

Gefahrenübergang Verkäufer->Käufer: Längsseite Schiff im Verschiffungshafen

Kostenübergang Verkäufer->Käufer: Längsseite Schiff im Verschiffungshafen

-> Nur für Schiffstransporte zu verwenden

Quelle
FCA

Free Carrier - Frei Frachtführer

FCA ist einer der Incoterms. Incoterms sind Lieferbedingungen in internationalen Geschäften (International Commercial Terms). Sie regeln die Rechte und Pflichten von Käufer und Verkäufer rund um die Lieferung einer Ware.

FCA bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.

Exportfreimachung: Verkäufer

Importfreimachung: Käufer

Transportvertrag: Käufer

Gefahrenübergang Verkäufer->Käufer: Ort der Übergabe an den Frachtführer

Kostenübergang Verkäufer->Käufer: Ort der Übergabe an den Frachtführer

Quelle
Fett

Fette und fette Öle (Neutralfette) sind Ester des dreiwertigen Alkohols Glycerin (Propan-1,2,3-triol) mit drei, meist verschiedenen, überwiegend geradzahligen und unverzweigten aliphatischen Monocarbonsäuren, den Fettsäuren. Verbindungen dieser Art werden auch Triglyceride genannt, die IUPAC empfiehlt jedoch als Name Triacylglycerine.

Quelle
Feuchte

Der Ausdruck Feuchtigkeit oder Feuchte kennzeichnet das Maß der Anwesenheit von Wasser in oder an einem Material (z. B. Textilien) oder einer Substanz oder in einem Gas oder in einem Raum (z. B. im Keller eines Gebäudes). Starke Feuchtigkeit wird auch als Nässe bezeichnet.

Quelle
Feuchtekleber

Bezeichnung für die mit Wasser verquollenen und vernetzten Klebereiweiße.

Der Feuchtkleber kann durch Auswaschen der Stärke und weiterer löslicher Bestandteile des Teiges extrahiert werden. Sein Anteil in handelsüblichen Weizenmehlen liegt bei ca. 30-35% (etwa das Doppelte bis 2,5-fache des Trockenklebergehaltes).

Quelle
FOB

Free On Board - Frei an Bord

FOB ist einer der Incoterms. Incoterms sind Lieferbedingungen in internationalen Geschäften (International Commercial Terms). Sie regeln die Rechte und Pflichten von Käufer und Verkäufer rund um die Lieferung einer Ware.

FOB bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.

Exportfreimachung: Verkäufer

Importfreimachung: Käufer

Transportvertrag: Käufer

Gefahrenübergang Verkäufer->Käufer: An Bord des Schiffes im Verschiffungshafen

Kostenübergang Verkäufer->Käufer: An Bord des Schiffes im Verschiffungshafen

-> Nur für Schiffstransporte zu verwenden

Quelle
Fördermittel

Fördermittel sind finanzielle Zuwendungen des Staates, mit denen Finanzierungslücken geschlossen werden. Der Staat unterstützt Bereiche die zur Erreichung bestimmter wirtschaftlicher oder politischer Ziele beitragen. Empfänger können sowohl natürliche als auch juristische Personen sein. Um Fördermittel von Staat zu erhalten, müssen die Empfänger bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Fracht

Entgelt, welches für die Beförderung von Waren anfällt. Die Höhe der Fracht wird im jeweiligen Frachtvertrag bestimmt.

Franco

Das Wort Franko (manchmal auch franco) wird in der Kaufmannssprache verwendet und bezeichnet Lieferungen, bei denen der Versender die Frachtkosten (oder das Porto) trägt und nicht der Empfänger.

Im Getreidehandel trägt bei Verkäufen franko eines Bestimmungsortes der Verkäufer die Transportgefahr und die Kosten bis zu diesem Ort gemäß § 15 Abs. 3 Einheitsbedingungen im deutschen Getreidehandel.

Quelle
frei Fettsäuren (FFA)

freie Fettsäuren, FFS, E free fatty acids, FFA, Fettsäuren, die in unveresterter Form im Lebensmittel oder im Organismus vorliegen. Sie kommen im Organismus im Plasma als Transportform der Nahrungsfette (nach einer Mahlzeit ca. 0,5 mmol / l) und zur Energiegewinnung nach Lipolyse aus Depotfett. Im Hungerzustand (Fasten; Hunger; Protein-Energie-Mangelsyndrome) und bei Diabetes mellitus steigt der Gehalt an Plasma-FFS an und wirkt als Hunger-Signal.

Vorkommen in Lebensmitteln: kurz- und mittelkettige FFS sind sensorisch unangenehm; FFS werden deshalb bei der Fettraffination weitgehend entfernt. Für nicht-raffinierte Fette wird ein niedriger Gehalt angestrebt (Fettkennzahlen: Säurezahl).

Quelle
Frist

Eine Frist ist ein abgegrenzter, also bestimmter oder jedenfalls bestimmbarer Zeitraum. Er braucht nicht zusammenhängend zu verlaufen. Die Frist kann unterschiedlichen Zwecken dienen. Sie kann Rechte begründen, Rechte erlöschen lassen, eine dauernde Einrede gegenüber einem Anspruch schaffen oder den Zeitraum abgrenzen, in dem eine Leistung zu erbringen ist. Sie kann auf Gesetz, richterlicher Anordnung oder Rechtsgeschäft beruhen. Ihre Dauer kann auch durch unbestimmte Rechtsbegriffe bestimmt werden.

Fusarium

Fusarium ist eine Gattung der Schlauchpilze. Ihre Teleomorphengattungen sind Albonectria, Cyanonectria, Gibberella und Haematonectria sowie die ehemals zur Gattung Cosmospora gehörenden Gattungen Dialonectria, Macroconia und Microcera. Die Typusart ist Fusarium sambucinum, die Anamorphe von Gibberella pulicaris.

Quelle
Futter-Hafer

Als Futtermittel wird Hafer an Pferde, Rinder oder Geflügel verfüttert. Der hohe Rohfaseranteil macht die Körner als Schweinefutter ungeeignet.

Die folgenden Richtwerte ergeben sich aus gütlichen Einigungen innerhalb der Branche sowie aus empirischen Analysewerten und bilden eine Indikation der herkömmlich gehandelten Qualitätsparameter von Futterhafer ab.

Qualiätsparameter:

Hektolitergewicht in kg/hl: min. 48,0

Feuchte in %: max. 15,0

Besatz in %: max. 2,0

Bruch- und Schmachtkorn in %: max. 5,0

Schwarzbesatz in %: max. 0,5

DON in ppm: max. 1000,0

ZEA in ppm: max. 50,0

Futter-Roggen

Ausschlaggebend für die bis heute eher zurückhaltende Verwendung von Roggen als Futtergetreide sind ältere Beobachtungen über ein Zurückgehen der Futteraufnahme, steife Knochen und eine Verschlechterung der Kotkonsistenz bei höheren Roggenanteilen in der Ration.

Diese Wirkung wird mit höheren Gehalten an antinutritiven Substanzen wie NichtStärke-Polysacchariden (Pentosane, Beta-Glucane und Pektine) und Bitterstoffen in Verbindung gebracht.

Für den Einsatz von Roggen in der Fütterung haben sich in den letzten Jahren jedoch zwei Voraussetzungen verändert. Zum einen spielen in den heutigen Sorten Bitterstoffe und Alkylresorcinole eine geringere Rolle, wodurch sich die Eignung von Roggen als Futtermittel verbessert, zum anderen wurde im EU-Getreidemarkt die Intervention bei Roggen aufgehoben, so dass bei daraus folgenden größeren Preisschwankungen Roggen mitunter für den Einsatz in Futtermischungen preislich sehr attraktiv werden kann.

Die tatsächliche Preiswürdigkeit hängt jedoch nicht nur von den aktuellen Getreidepreisen sondern auch von den jeweils im Vergleich vorhandenen Qualitäten ab.

Roggen liegt im Futterwert in der Regel zwischen Weizen/Triticale und Gerste. Bezogen auf die Originalsubstanz hat Roggen einen eher niedrigen, bezogen auf das Rohprotein jedoch den höchsten Lysingehalt. Von den vier Getreidearten weist Roggen die niedrigste praecaecale Verdaulichkeit von Threonin und Tryptophan auf. Auch die praecaecale Verdaulichkeit des Lysins und Methionins ist im Roggen niedriger als in Weizen und Triticale und gleicht der von Gerste. Roggenrationen sind demzufolge mit Aminosäuren zu ergänzen. Roggen soll wie anderes Getreide abgelagert und nicht erntefrisch verfüttert werden!

Begrenzende Faktoren für den Roggeneinsatz

Roggen enthält hohe Anteile an Nicht-Stärke-Polysacchariden (NSP), insbesondere an Pentosanen. Die negative Wirkung dieser schwer verdaulichen Inhaltsstoffe kann durch den Einsatz von NSP-spaltenden Enzymen vor allem im Jungtierbereich gemindert werden. Insbesondere der Hybridroggen ist anfällig für den Besatz mit Mutterkorn. Der gesetzlich vorgeschriebene Höchstgehalt von 1 g je kg Getreidekörner ist einzuhalten. Sofern Roggen Mutterkorn enthält, sollten solche Partien bei

Sauen und Ferkeln nicht eingesetzt werden. Im Vergleich zu Weizen und Triticale ist Roggen deutlich weniger mit den Fusariumtoxinen Deoxynivalenol und Zearalenon belastet. Gelegentlich wird eine verstärkte Schaumbildung in der Flüssigfütterung bei Roggenanteilen von über 30 % beobachtet. Aber auch beim Einsatz von Triticale und Weizen kann Bläschenbildung auftreten. Verursachend sind die löslichen Proteine. Die Zugabe von Pflanzenöl kann z. T. Abhilfe schaffen.

Die folgenden Richtwerte ergeben sich aus gütlichen Einigungen innerhalb der Branche sowie aus empirischen Analysewerten und bilden eine Indikation der herkömmlich gehandelten Qualitätsparameter von Futterroggen ab.

Qualiätsparameter:

Hektolitergewicht in kg/hl: min. 68,0

Feuchte in %: max. 14,5

Besatz in %: max. 2,0

Bruch- und Schmachtkorn in %: max. 10,0

Auswuchs in %: max. 8,0

Mutterkorn in %: max. 0,10

DON in ppm: max. 1000,0

ZEA in ppm: max. 50,0

Quelle
Futter-Weizen

Die verschiedenen Weizenarten unterscheiden sich durch die unterschiedlichen Ausprägungen der Qualitätsparameter.

Üblicherweise werden die Qualitätsparameter Fallzahl, Proteingehalt, Schüttgewicht, Sedimentationswert, Mehlausbeute, Wasseraufnahme sowie die Volumenausbeute zur Klassifizierung eines Weizens herangezogen. Die Werte dieser Qualitätsparameter beeinflussen unter anderem die Elastizität der Krumme, das Backvolumen und die Teigbeschaffenheit.

Auf Grundlage der unterschiedlichen Ausprägungen werden E, A, B, Futter-, Brau- und Keksweizen unterschieden.

Die folgenden Richtwerte ergeben sich aus gütlichen Einigungen innerhalb der Branche sowie aus empirischen Analysewerten und bilden eine Indikation der herkömmlich gehandelten Qualitätsparameter eines Futterweizens ab.

Qualiätsparameter:

Protein in %: min. 11,0

Hektolitergewicht in kg/hl: min. 72,0

Feuchte in %: max. 15,0

Besatz in %: max. 2,0

Bruch- und Schmachtkorn in %: max. 15,0

Auswuchs in %: max. 8,0

Schwarzbesatz in %: max. 0,5

DON in ppm: max. 1000,0

ZEA in ppm: max. 50,0

Futtergerste

Qualiätsparameter:

Hektolitergewicht in kg/hl: min. 62,0

Feuchte in %: max. 15,0

Besatz in %: max. 2,0

Bruch- und Schmachtkorn in %: min. 10,0

Schwarzbesatz in %: max. 0,5

DON in ppm: max. 1000,0

ZEA in ppm: max. 50,0

Futtermischwagen

Ein Futtermischwagen ist ein landtechnisches Fahrzeug mit Einrichtungen zur Zerkleinerung und Durchmischung verschiedener Futtermittel (Grund- und Kraftfutterarten, wie zum Beispiel Silage, Getreideschrot, Rüben, Kraftfutter u. a.). Durch die Gabe von zerkleinertem und vermischten Futter soll es dem Vieh unmöglich gemacht werden, zu selektieren und nur einzelne Futterbestandteile zu fressen. Futtermischwagen kommen regelmäßig in PMR- und TMR-Fütterungssystemen zum Einsatz.

Quelle
Futtermittel

Futtermittel (abkürzend als Futter bezeichnet) ist ein Sammelbegriff für alle Formen von Tiernahrung. Der Begriff umfasst die Ernährungsmittel für alle von Menschen gehaltenen Tiere, wie landwirtschaftliche Nutztiere, Zoo-, Sport- oder Heimtiere. Futtermittel sind heute spezifisch auf die jeweilige Tierart und den Verwendungszweck zugeschnitten und unterliegen in Deutschland staatlicher Kontrolle und Zulassungskriterien.

In der Regel wird unter dem Begriff Futtermittel die Nahrung für landwirtschaftliche Nutztiere verstanden. Hier ist die Zusammensetzung entscheidend für die Deckung des Nährstoffbedarfs und damit für die Gesundheit und Leistung der Tiere. Nahrung für im Haus gehaltene Kleintiere wird auch als Heimtierfutter bezeichnet. Dieses soll ebenso wie das Nutztierfutter bedarfsgerecht und altersgemäß sein und den Tieren schmecken.

Der Spezialausdruck für das Futter für Kavallerie- und Gespannpferde bzw. -maultiere der Armee ist „Fourage“. Der Verwalter solchen Futters war der Fourier (Marine: Lagerverwalter).

G


Geldvolumen

Unter Geldmenge versteht man den gesamten Geld­bestand einer Volkswirtschaft, der sich in Händen der Nichtbanken befindet. Die Geldmenge kann durch Geldschöpfung im Rahmen der Kreditvergabe durch Geschäftsbanken erhöht und durch die Tilgung von Krediten gesenkt werden. Einer bestimmten Geldmenge stehen somit stets korrespondierende Verbindlichkeiten in gleicher Höhe gegenüber.

Quelle
Gerste

Die Gerste (Hordeum vulgare) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Gersten (Hordeum) innerhalb der Familie der Süßgräser (Poaceae). Sie ist eine der wichtigsten Getreide-Arten. Sie wurde vor ca. 10.000 Jahren im Gebiet des Fruchtbaren Halbmondes von der Wildgerste (Hordeum spontaneum) gewonnen und domestiziert.

Quelle
Gesackt

In Säcken verpackt

Geschäftsmodell

Ein Geschäftsmodell bezeichnet das Konzept, wie ein Unternehmen handelt und durch welche Arten und logischen Funktionsweisen es Erträge erzielt. Es dient dazu, die Schlüsselfaktoren des Unternehmenserfolges zu identifizieren und zu analysieren.

Geschäftstage

Als Geschäftstage im Sinne der Einheitsbedingungen im deutschen Getreidehandel gelten die Werktage mit Ausnahme des Sonnabends sowie des 24. und 31. Dezembers.

Erklärungen, die bzgl. eines Vertrages abgegeben werden, für den die Einheitsbedingungen im deutschen Getreidehandel gelten und die an einem Geschäftstag nach 16 Uhr eingehen, gelten als am nächsten Geschäftstag eingegangen.

Staatlich oder landesgesetzlich unterschiedlich anerkannte Feiertage wirken nur zu Grunsten desjenigen, der an einem solchen Tag eine Erklärung abzugeben oder zu empfangen bzw. eine Handlung vorzunehmen hat.

Getreide

Als Getreide (mhd. getregede, eigentlich „das [von der Erde] Getragene“) oder Korn werden einerseits die meist einjährigen Pflanzen der Familie der Süßgräser bezeichnet, die wegen ihrer Körnerfrüchte (Karyopsen) kultiviert werden, andererseits die geernteten Körnerfrüchte. Die Früchte dienen als Grundnahrungsmittel zur menschlichen Ernährung oder als Viehfutter, daneben auch als Rohstoff zur Herstellung von Genussmitteln und technischen Produkten.

Quelle
Getreideanbau

Anbau von Getreide

Getreidehandel

Als Getreidehandel wird der Ein- und Verkauf von Getreide bezeichnet. Hierbei einigen Ein- und Verkäufer sich über Preise, Mengen, Qualitäten und weitere Parameter, welche anschließend in einem Schlussschein verankert werden. Dem Getreidehandel sind viele umfangreiche Prozesse vor- und nachgelagert wie z.B. Zertifizierungen der Vetragsparteien oder die Vertragsabwicklung.

Im deutschsprachigen Raum werden die meisten Kaufverträge über Getreide auf Grundlage der Einheitsbedingungen im deutschen Getreidehandel eingegangen und abgewickelt.

Getreidesorten

Die Zulassung von Sorten ist Voraussetzung für den gewerblichen Vertrieb von Saatgut landwirtschaftlicher Pflanzenarten und Gemüsearten.

Für die Sortenzulassung ist in Deutschland das Bundessortenamt zuständig. Gesetzliche Grundlage der Sortenzulassung ist das Saatgutverkehrsgesetz (SaatG). Es dient dem Schutz des Verbrauchers und der Versorgung der Landwirtschaft und des Gartenbaus mit hochwertigem Saat- und Pflanzgut gesunder, qualitativ hochwertiger und leistungsfähiger Sorten.

Voraussetzungen für die Zulassung einer Sorte sind die Unterscheidbarkeit von anderen Sorten, Homogenität und Beständigkeit, die durch Anbau im Freiland oder im Gewächshaus geprüft werden (Registerprüfung), sowie eine eintragbare Sortenbezeichnung. Bei landwirtschaftlichen Pflanzenarten muss außerdem ein landeskultureller Wert gegeben sein. Eine Sorte besitzt landeskulturellen Wert, wenn sie in der Gesamtheit ihrer wertbestimmenden Eigenschaften gegenüber den zugelassenen vergleichbaren Sorten eine deutliche Verbesserung für den Pflanzenbau, für die Verwertung des Ernteguts oder die Verwertung aus dem Erntegut gewonnener Erzeugnisse erwarten lässt. Die wertbestimmenden Eigenschaften einer Sorte ergeben sich aus den im Anbau und im Labor geprüften Anbau-, Resistenz-, Ertrags-, Qualitäts- und Verwendungseigenschaften (Wertprüfung).

Quelle
Glucosinulat

Die Senfölglycoside, auch Glucosinolate, gehören zur Stoffgruppe der Glycoside. Da das Aglycon über ein Schwefelatom an den Zuckerteil (Glycon) gebunden ist, spricht man genauer von einem Thioglycosid.

Senfölglycoside sind schwefel- und stickstoffhaltige chemische Verbindungen, die aus Aminosäuren gebildet werden. Diese sekundären Pflanzenstoffe geben Vertretern aus der Familie der Kreuzblütler wie Rettich, Meerrettich, Senf, Kresse und Kohl den etwas scharfen und bitteren Geschmack. Auch weitere Pflanzen aus der Ordnung der Kreuzblütlerartigen wie die Kapuzinerkressen enthalten zum Teil Senfölglycoside in nennenswerten Mengen.

Quelle

H


Häcksler

Eine Häckselmaschine (kurz Häcksel) ist ein landwirtschaftliches Gerät zum Zerkleinern von Pflanzenteilen (Stroh, Mais etc.) in Stücke von 1 bis 10 cm Größe.

Das mit zwei Schneiden versehene Schwungrad wird von Hand betätigt und das Häckselgut wird im Holzkasten nachgeschoben. Je nach Maschinenart erfolgt die Zufuhr automatisch durch mit gekrümmten Zinken besetzte Walzen, welche sich in entgegengesetzter Richtung drehen, das Stroh fassen und vorwärts schieben. Die am Schwungrad liegenden Messer sind derartig gebogen, dass der Schnittwinkel und demnach die Widerstände in den einzelnen Phasen des Schnittes stets optimal bleiben. Die zerkleinerten Pflanzenteile werden als Häcksel bezeichnet und werden beispielsweise als Viehfutter verwendet oder zur Kompostierung oder Fermentierung (Silage) abgelagert.

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Hafer

Hafer (Avena) ist eine Pflanzengattung in der Familie der Süßgräser (Poaceae). Eine Art, der Saat-Hafer, wird als Getreide angebaut und umgangssprachlich ebenfalls „Hafer“ genannt. Die etwa 25 Arten sind von Makaronesien über Nordwestafrika und Spanien durch den Mittelmeerraum bis Vorderasien und im nordöstlichen Afrika verbreitet

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Havarie

Eine Havarie (Fehler, Schaden) ist in der Schifffahrt ein Schaden, den ein Wasserfahrzeug oder dessen Ladung während der Reise erleidet. Allgemein umschreibt der Begriff auch jede Betriebsstörung.

Quelle
Hedging

Ein Hedgegeschäft oder Sicherungsgeschäft (auch Absicherung oder Kurssicherung, kurz auch Hedging; von englisch to hedge [hɛdʒ], ‚mit einer Hecke umzäunen‘) bezeichnet ein Finanzgeschäft zur Absicherung einer Transaktion gegen Finanzrisiken wie Preis- oder Wechselkurs-Schwankungen (siehe auch Volatilität). Wer eine Transaktion absichern möchte (auch Hedger genannt), geht zu diesem Zweck eine weitere Transaktion ein, die mit der zugrunde liegenden Transaktion gekoppelt ist. Dies findet gewöhnlich in der Form eines Termingeschäfts statt. Ein perfekter Hedge als theoretisches Konstrukt würde jegliches systematisches Risiko eliminieren.

Quelle
Hektolitergewicht

In Lagerhäusern und Mühlen für Getreide sowie in allen lebensmittelverarbeitenden Betrieben, in denen Getreide, Getreideprodukte oder mehlförmige Produkte verarbeitet werden, verwendet man anstelle der Schüttdichte meistens die Begriffe Hektolitermasse (früher Hektolitergewicht) oder Naturalgewicht (physikalisch korrekt wäre Naturalmasse), jeweils in der Maßeinheit kg/hl.

Quelle
Herkunftsland

Land in dem eine Ware produziert, bzw. erzeugt wurde. Es wird auch von einem Ursprungsland gesprochen.

I


Incoterms

Die Incoterms®-Regeln sind global anwendbare Standards zu den Lieferbedingungen in internationalen Geschäften (International Commercial Terms). Sie regeln die Rechte und Pflichten von Käufer und Verkäufer rund um die Lieferung einer Ware: wann geht die Ware vom Verkäufer auf den Käufer über, wer trägt welche Transportkosten, wer übernimmt ab wann die Haftung für Verlust und Beschädigung der Ware und/oder die Versicherungskosten. Nicht geregelt wird durch die Incoterms®-Klauseln z.B. die Zahlungsbedingungen, der Eigentumsübergang einer Ware oder die Streitbeilegung.

Die Internationale Handelskammer (ICC) hat am 10. September 2019 mit den Incoterms® 2020 eine neue Version veröffentlicht. Sie tritt am 1. Januar 2020 in Kraft.

Die Incoterms®-Klauseln sind weltweit anerkannt und werden auch tatsächlich in 90 Prozent aller internationalen Kaufverträge vereinbart. Mit der ersten Veröffentlichung des Incoterms®-Regelwerk im Jahre 1936 wurden erstmals global gültige Standards für die Lieferbedingungen bei internationalen Geschäften angeboten, die heute in über 120 Ländern anerkannt sind.

Es existieren mehrere verschiedene Regelungen:

CFR, CIF, CIP, CPT, DAP, DAT, DDP, EXW, FAS, FCA, FFR, FOB

Informationstechnik

Informationstechnik (kurz IT, häufig englische Aussprache [aɪ tiː]) ist ein Oberbegriff für die Informations- und Datenverarbeitung auf Basis dafür bereitgestellter technischer Services und Funktionen. Diese werden auf einer dahinterliegenden technischen IT-Infrastruktur bereitgestellt. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Services- und Funktionen sowie die technische IT-Infrastruktur physisch vor Ort oder virtuell oder über Netzwerke bereitgestellt werden. (Informationstechnisches System).

Quelle
Inserat

Ein Inserat ist eine Anzeige, mit welcher der Inserierende eine Ankündigung öffentlich bekannt macht. Beispiel: Der Inserierende möchte 100 mt Weizen verkaufen. Dies verkündet er an Hand einer öffentlichen Anzeige, eines Inserates, auf einer Handelsplattform wie Agrora.

J


Jobs Landwirtschaft

Jobs in der Landwirtschaft im allgemeinen.

K


Kassageschäft

Als Kassageschäft werden Kaufverträge bezeichnet, deren Erfüllungszeitpunkt in der kurzfristigen Zukunft liegen.

Die Einheitsbedingungen im deutschen Getreidehandel sehen in § 6 z.B. als kurzfristige Erfüllungszeitpunkte "sofort" (innerhalb von drei Geschäftstagen nach Vertragsabschluss) und "prompt" (innerhalb von sieben Tagen nach Vertragsabschluss) vor.

Komplementärbegriff zum Kassageschäft ist das Termingeschäft.

Quelle
Kauf auf Abnahme

Wird auf Abnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraums vekauft, so hat der Käufer das Recht, die Ware an jedem beliebigen Geschäftstag dieses Zeitraums abzunehmen. Der Käufer muss das Straßenfahrzeug so rechtzeitig avisieren und stellen, dass der Verkäufer innerhal der vereinbarten Abnahmezeit ausliefern kann (§ 11 Abs. 2 Einheitsbedingungen im deutschen Getreidehandel). Aus der Formulierung des § 11 Abs. 2 kann geschlussfolgert werden, dass Verträge "auf Abnahme" üblicherweise mit der Lieferbedingung "Frei Fuhre" bzw. FCA (Free Carrier, Incoterms 2010) vereinbart werden.

Es ist abzunehmen bei Verträgen mit der Bezeichnung:

"Abnahme sofort": innerhalb von drei Geschäftstagen nach Vertragsabschluss;

"Abnahme prompt": innerhalb von sieben Geschäftstagen nach Vertragsabschluss;

"Abnahme Mitte eines Monats": vom 11. bis 20. des betreffenden Monats;

"Abnahme Ende eines Monats": vom 21. bis Ende des betreffenden Monats;

"Abnahme 1. Hälfte eines Monats": vom 1. bis 15. des betreffenden Monats;

"Abnahme 2. Hälfte eines Monats": vom 16. bis Ende des betreffenden Monats;

"Abnahme innerhalb eines benannten Monats": innerhalb des Monats;

"Abnahme auf mehr als einen Monat: innerhalb jeden Monats in monatlichen ungefähr gleichen Teilmengen;

"Abnahme sukzessive": innerhalb der vereinbarten Zeit in ungefähr gleichen Teilmengen (z.B. "wöchentlich" oder "14-tägig").

Kauf auf Abruf

Wird auf Abruf innerhalb eines bestimmten Zeitraums verkauft, so hat der Käufer das Recht, die Ware an jedem beliebigen Geschäftstag dieses Zeitraums abzurufen. Mit Eingang der Abrufserklärung ist der Verkäufer zur sofortigen Erfüllung verpflichtet. Ein Kauf auf Abruf setzt also voraus, dass als Lieferzeitpunkt weder "sofort" noch "prompt" vereinbart ist, sondern die Ware "auf Termin" verkauft wurde. "Abruf" meint, dass die gesamte Kontraktmenge auf einmal geliefert wird. Der konkrete Lieferzeitpunkt liegt in Käufers Wahl. Sollen mehrere Teillieferungen über einen gewissen Zeitraum stattfinden, so vereinbaren die Parteien im Kaufvertrag die Formulierungen "auf Lieferung" (Lieferzeitpunkt in Verkäufers Wahl) oder "auf Abnahme" (Lieferzeitpunkt in Käufers Wahl) im Kaufvertrag

Die Abrufserklärung muss den Verkäufer in die Lage versetzen, die Ware zu verladen, abzusenden oder zu übergeben.

Quelle: §§ 6, 11 und 12 der Einheitsbedingungen im deutschen Getreidehandel

Kauf auf Lieferung

Wird auf Lieferung verkauft, erfolgt die Lieferung innerhalb der vereinbarten Lieferzeit nach Wahl des Verkäufers ("In Verkäufers Wahl"). Es ist zu liefern und zu empfangen bei Verträgen mit der Bezeichnung:

"Lieferung sofort": innerhalb von drei Geschäftstagen nach Vertragsabschluss;

"Lieferung prompt": innerhalb von sieben Geschäftstagen nach Vertragsabschluss;

"Lieferung Mitte eines Monats": vom 11. bis 20. des betreffenden Monats;

"Lieferung Ende eines Monats": vom 21. bis Ende des betreffenden Monats;

"Lieferung 1. Hälfte eines Monats": vom 1. bis 15. des betreffenden Monats;

"Lieferung 2. Hälfte eines Monats:" vom 16. bis Ende des betreffenden Monats;

"Lieferung innerhalb eines benannten Monats": innerhalb des Monats;

"Lieferung auf mehr als einen Monat: innerhalb jeden Monats in monatlichen ungefähr gleichen Teilmengen;

"Lieferung sukzessive": innerhalb der vereinbarten Zeit in ungefähr gleichen Teilmengen (z.B. "wöchentlich" oder "14-tägig").

Quelle: §§ 6, 11 und 12 der Einheitsbedingungen im deutschen Getreidehandel

Kaufen

Kauf stammt von lat. caupo, -ōnis „Schenkwirt, Kleinhändler“ ab und steht für:

Erhalt des Eigentums an einer Sache oder der Inhaberschaft an einem Recht gegen Bezahlung bzw. der darauf gerichtete Vertrag

Quelle
Keksweizen

Die verschiedenen Weizenarten unterscheiden sich durch die unterschiedlichen Ausprägungen der Qualitätsparameter.

Üblicherweise werden die Qualitätsparameter Fallzahl, Proteingehalt, Schüttgewicht, Sedimentationswert, Mehlausbeute, Wasseraufnahme sowie die Volumenausbeute zur Klassifizierung eines Weizens herangezogen. Die Werte dieser Qualitätsparameter beeinflussen unter anderem die Elastizität der Krumme, das Backvolumen und die Teigbeschaffenheit.

Auf Grundlage der unterschiedlichen Ausprägungen werden E, A, B, Futter-, Brau- und Keksweizen unterschieden.

In die K-Gruppe (für "Keksweizen") sind diejenigen Sorten eingruppiert, die diesem Verwendungszweck entsprechend niedrige Werte haben. Die sogenannten EU-Sorten wurden nicht vom Bundessortenamt, sondern in einem anderen EU-Land für den Saatgutverkehr zugelassen; sie dürfen somit auch in Deutschland angebaut werden und fallen meist in die B-, C- oder K-Gruppe.

Quelle
Keyword/ Glossarwort

Ein Keyword (Schlüsselwort) ist eine Texteinheit, meist ein gängiger Begriff, der entweder im Text selbst vorkommt (Stichwort) oder mit dem ein Text verschlagwortet werden kann. Dabei kann es sich sowohl um ein Wort als auch um die Kombination mehrerer Wörter, Zahlen oder Zeichen handeln.

Quelle
Kleie

Kleie ist ein Sammelbegriff für die bei der Getreideverarbeitung nach Absieben des Mehles zurückbleibenden Rückstände aus Schalen (Samenschale, Fruchtschale), der Aleuronschicht und dem Keimling. Kleie ist ein Mühlennachprodukt und nicht zu verwechseln mit den Spelzen.

Quelle
Kontaminanten

Kontaminanten sind unerwünschte Stoffe, die zu einer Verunreinigung eines anderen Stoffs oder Stoffgemischs führen. Sie führen zu einer Kontamination des verunreinigten Stoffs.

Quelle
Kornbesatz

Der sog. Kornbesatz ist eine Art des Besatzes.

Besatz nennt man unerwünschte Bestandteile einer Getreidepartie. Je nach Getreideart (Weizen, Gerste, Mais etc.) und Verwendungszweck (Saatgetreide, Brotgetreide, Futtergetreide) variieren Definition und zulässiger Anteil des Besatzes.

Zum Kornbesatz zählen neben Bruch- und Schmachtkorn

•Körner mit Auswuchs

•Fremdgetreide

•Schädlingsfraß

•Körner mit Keimverfärbungen und

•durch Trocknung überhitzte Körner.

Quelle
Körnermais

Auf knapp 2,7 Millionen Hektar steht in Deutschland Mais. Damit ist Mais nach Winterweizen die zweitwichtigste Kulturpflanze in Deutschland. Unterschieden wird im Anbau zwischen Körnermais und Silomais, wobei die Silomaisfläche weitaus größer ist. So wächst Silomais im Jahr 2012 auf ca. 2,15 Millionen Hektar, während Körnermais auf 529.000 Hektar gedeiht.

Die folgenden Richtwerte ergeben sich aus gütlichen Einigungen innerhalb der Branche sowie aus empirischen Analysewerten und bilden eine Indikation der herkömmlich gehandelten Qualitätsparameter von Körnermais.

Qualiätsparameter:

Feuchte in %: max. 15,0

Besatz in %: max. 2,0

Bruch- und Schmachtkorn in %: max. 5,0

Auswuchs in %: max. 6,0

Schwarzbesatz in %: max. 0,5

DON in ppm: max. 1000,0

ZEA in ppm: max. 50,0

Kornbesatz in %: max. 2,0

Aflatoxine in ppm: max. 10,0

L


Lagerware

Ware die auf Lager liegt.

Landhandel

Der Landhandel hat seinen Schwerpunkt beim Kauf und Verkauf von landwirtschaftlichen und agrarischen Produkten und Rohstoffen, wie Getreide und Ölsaaten sowie für die Landwirtschaft notwendige Betriebsmittel. Dazu zählen beispielsweise Saatgut, Pflanzenschutzmittel, Düngemittel und Futtermittel. Der Landhandel ist Bestandteil des Agribusiness. Gemeinsam bilden sie eine Wertschöpfungskette.

Verwendet wird für Unternehmen im Bereich des privaten oder genossenschaftlich geführten Landhandels auch der Begriff des Landwarenhandels und für den genossenschaftlich ausgerichteten Bereich der Begriff Warengenossenschaften. In der Unternehmensbezeichnung deutscher Handelsunternehmen findet sich sowohl Landhandel als auch Agrarhandel, in der sprachlichen Übersetzung (Engl., Franz. etc.) ist der Begriff Agrarhandel üblich.

Quelle
Landmaschine

Landwirtschaftliche Arbeitsmaschinen

Landtechnik

Landtechnik (Audio-Datei / Hörbeispiel Anhören?/i), Landmaschinentechnik, Agrartechnik oder Agrotechnik, bezeichnet sowohl die im Agrarsektor eingesetzten land- und forsttechnischen Geräte, stationäre und mobile Landmaschinen, die zugehörige Sensorik und ebenso den Wirtschaftszweig, der sich mit Herstellung, Vertrieb und Service dieser Geräte befasst. Innerhalb des Agribusiness gehören Herstellung und Reparatur von Landtechnik zu den wichtigsten Input-Bereichen für die Landwirtschaft und verwandte Bereiche. Zu den Geräten der Landtechnik gehören die Landmaschinen sowie die Ausrüstungsgüter der so genannten Hofinnenwirtschaft (Melkmaschine, Fütterungstechnik, Filteranlagen. etc.).

Quelle
Landwirt

Landwirt oder Bauer (von mhd. gebûre „Mitbewohner, Nachbar, Dorfgenosse“) ist ein Beruf der Landwirtschaft. Ein Landwirt produziert tierische oder pflanzliche Erzeugnisse, meist zur Nutzung als Nahrungsmittel. Überwiegend bewirtschaftet er dazu landwirtschaftliche Nutzflächen. Wirtschaftlich betrachtet ist er mit einem Bereich der Urproduktion befasst.

Quelle
Landwirtschaft

Die Landwirtschaft ist einer der ältesten Wirtschaftsbereiche, die es gibt. Sie gehört zum Bereich der Urproduktion und sieht die Erzeugung tierischer und pflanzlicher Güter unter Nutzung von Bodenressourcen als ihr Hauptziel an. Landwirtschaftliche Outputs entstehen durch den Einsatz der Produktionsfaktoren Boden, Nutztiere, Kapital, Arbeit und Know How.

Landwirtschaftskammer

Landwirtschaftskammern, auch Bauernkammern genannt, sind Einrichtungen zur Vertretung und Regelung von Interessen der Land- und Forstwirtschaft, als Dachverband fungiert der Verband der Landwirtschaftskammern.

In den nördlichen und westlichen Bundesländern der ehemals britischen Besatzungszone (Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein) sind Landwirtschaftskammern öffentlich-rechtliche Körperschaften, die, durch ihre Mitglieder finanziert, Aufgaben der Agrarverwaltung wahrnehmen.

Quelle
Lebensmittelhafer

Die meisten Lebensmittel, die aus Hafer hergestellt sind, tragen bereits den Namen in sich, wie zum Beispiel Haferflocken, Hafermilch oder Hafermehl. Allerdings kann das Mehl nicht zur Brotherstellung verwendet werden, da es eine zu klebrige Konsistenz aufweist. Haferflocken hingegen können auf verschiedenste Arten für den Verzehr zubereitet werden und sind leicht verdaulich sowie reich an Vitaminen.

Insbesondere die Spurenelemente, Vitamine, sowie die leicht bekömmliche Konsistenz macht ihn zu einem der gesündesten Lebensmittel. Insbesondere im Bereich schonender Kost kann er sich seit vielen Jahren behaupten. Auch bei Krankheitsbeschwerden kann das Getreide als Arzneimittel eingesetzt werden, das medizinisch bestätigt akute Magendarmbeschwerden oder Nierenbeschwerden stark lindern kann und auch bei Rheuma kann er Anwendung finden.

Die folgenden Richtwerte ergeben sich aus gütlichen Einigungen innerhalb der Branche sowie aus empirischen Analysewerten und bilden eine Indikation der herkömmlich gehandelten Qualitätsparameter von Lebensmittelhafer ab.

Qualiätsparameter:

Hektolitergewicht in kg/hl: min. 54,0

Feuchte in %: max. 14,0

Besatz in %: max. 2,0

Bruch- und Schmachtkorn in %: max. 5,0

Spelzgehalt in %: max. 26,0

Doppelkorn in %: max. 0,8

Nackthafer in %: max. 5,0

DON in ppm: max. 1000,0

ZEA in ppm: max. 50,0

Quelle
Lieferbedingungen

Lieferbedingungen sind Bestandteil eines Kaufvertrages. Es handelt sich um Vereinbarungen über den Gefahrenübergang, die Versicherung, die Verteilung der Transportkosten, die Verpackung der Ware sowie den Liefertermin. Sie stellen somit eine Regelung der Pflichten von Käufern und Verkäufern bezüglich der Lieferung dar. Lieferbedingungen können frei vereinbart werden, sich aus Gesetzen oder voformulierten Vertragsbedingungen ergeben.

Lieferzeit

Mit der Lieferzeit wird die Zeit beschrieben, die von der Auftragsvergabe/ Bestellung bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Ware zur Verfügung steht, vergeht. Sie wird durch Abwicklungsprozesse und Transportzeiten beeinflusst. Zusätzlich hängt die Dauer einer Lieferzeit von dem jeweiligen Gut und seiner Verfügbarkeit ab.

Linolsäure

Linolsäure, wissenschaftlich (cis,cis)-Octadeca-9,12-diensäure, ist eine zweifach ungesättigte Fettsäure mit 18 Kohlenstoffatomen (18:2). Sie gehört aufgrund der Lage ihrer zweiten Doppelbindung zur Gruppe der Omega-6-Fettsäuren und ist von Linolensäure zu unterscheiden. Sie ist eine sogenannte Diensäure und eine Isolensäure weil die zwei Doppelbindungen durch eine Methylengruppe getrennt sind.

Der Name Linolsäure leitet sich vom lateinischen linum (griech. linon) für Lein (Flachs) und oleum „Öl“ ab, daher wurde es bis ins 20. Jahrhundert auch als Leinölsäure oder Olinsäure bezeichnet.

Quelle
loco

Gemäß § 6 Abs. 4 der Einheitsbedingungen im deutschen Getreidehandel muss Ware die "loco", "vorrätig" oder "greifbar" verkauft wird, bei Abschluss des Vertrages tatsächlich vorhanden und unverzüglich lieferbar sein.

M


Mähdrescher

Ein Mähdrescher (vgl. auch im Englischen: combine harvester) ist eine landwirtschaftliche Erntemaschine zum Mähen, Ausdreschen der Getreide- bzw. Samenkörner, der Separierung von Stroh und Getreide- bzw. Samenkörner, der Reinigung der Körner und Samen vom Kaff sowie der Ablage des Strohs in Schwaden zur späteren Bergung als Einstreu bzw. flächigen Verteilung des gehäckselten Strohes zur Naturdüngung auf dem Feld.

Quelle
Mais

Mais (Zea mays), in Österreich und Teilen Altbayerns auch Kukuruz (aus dem Slawischen) genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Süßgräser (Poaceae). Das Getreide stammt ursprünglich aus Mexiko und ist eine einhäusig getrenntgeschlechtige C4-Pflanze.

Wirtschaftlich bedeutend ist die Unterart (Subspezies) Zea mays subsp. mays. Bei der Weltgetreideernte nimmt Mais mit über 1,1 Mrd. Tonnen (2017) vor Weizen und Reis den ersten Platz ein. Über 60 Prozent davon wird, zu Maissilage verarbeitet, an Nutztiere verfüttert. Dazu kommt der Einsatz von Energiemais als nachwachsender Rohstoff für die Erzeugung von Bioethanol und Biogas.

Der Körnermais ist eines der Grundnahrungsmittel der Bevölkerung Afrikas und Lateinamerikas. Das glutenfreie Getreide ist zudem auch für Personen mit Überempfindlichkeit gegen Klebereiweiß (Zöliakie) tauglich.

Neben der Verarbeitung in der Lebensmittelindustrie wird die aus Mais gewonnene Stärke als nachwachsender Rohstoff für die Herstellung von biobasierten Kunststoffen eingesetzt.

Quelle
Markt

Der Begriff Markt (von lateinisch mercatus ‚Handel‘, zu merx ‚Ware‘) bezeichnet allgemeinsprachlich einen Ort, an dem Waren regelmäßig auf einem meist zentralen Platz gehandelt werden, jedoch kann ein Markt auch im nicht realen Leben stattfinden, z. B. im virtuellen Raum.

Quelle
Marktgleichgewicht

Als Marktgleichgewicht bezeichnet man in der Wirtschaftswissenschaft die Situation auf einem Markt, in der die Menge des Angebots gleich der Nachfragemenge ist. Diese Menge wird als Gleichgewichtsmenge bezeichnet.

Da es in der Regel mehr Käufer (und weniger Verkäufer) gibt, je niedriger der Preis ist sowie mehr Anbieter (und weniger Nachfrager), je höher der Preis ist, fungiert der Preis als gleichgewichtsbildende Variable. Der Preis, der zum Marktgleichgewicht führt, wird als Marktpreis oder Gleichgewichtspreis bezeichnet.

Das Gleichgewicht bei der Preisbildung ist ein zentrales Element der Neoklassischen Theorie und der Allgemeinen Gleichgewichtstheorie.

Quelle
Marktplatz

Ein virtueller Marktplatz, auch elektronischer Marktplatz (EMP) und – konkret auf das Internet bezogen – Online-Marktplatz, ist ein Begriff aus dem Bereich des E-Business. Er stellt einen virtuellen Ort/Marktraum innerhalb eines übergeordneten Datennetzes dar, innerhalb dessen virtuelle Geschäftstransaktionen durchgeführt werden, die mit Hilfe informationsorientierter Wertschöpfungsaktivitäten zu jedem Zeitpunkt des Koordinationsprozesses vom Marktplatzbetreiber (als dritte Instanz) unterstützt werden können. Virtuelle Marktplätze sind besonders im B2B- (siehe auch E-Procurement) und C2C-Bereich üblich. Ein prominentes Beispiel aus dem C2C-Bereich ist eBay. Auch der Onlinehändler Amazon ist ein Marktplatz. Experten gehen heute davon aus, dass der Umsatz der Marktplatzhändler auf Amazon mittlerweile größer ist als der Amazon-eigene Umsatz. Eine Vielzahl von EMPs im Bereich des B2B findet sich mittlerweile in der Automobilindustrie.

Quelle
Marktpreise

Als Marktpreis wird der Preis bezeichnet, der sich durch das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage ergibt. Er bezeichnet den tatsächlich gezahlten Preis, der auf einem Handelsplatz für bestimmte Güter, zu einer bestimmten Zeit, üblich ist.

Markttransparenz

Markttransparenz ist in der Volkswirtschaftslehre der Umfang des Wissens der Marktteilnehmer über die Marktdaten, das Marktgeschehen und die Marktentwicklung auf einem bestimmten Markt.

Quelle
Marktwert

Marktwert (englisch market value) ist der Wert, der einem Wirtschaftsobjekt auf einem Markt durch den Marktpreis von den Marktteilnehmern beigemessen wird.

Zu den Wirtschaftsobjekten gehören körperliche Güter wie Waren, Handelswaren oder Commodities und immaterielle Güter wie Dienstleistungen oder Forderungen. Marktpreis und Marktwert dürfen nicht miteinander verwechselt werden. Der Marktpreis ist der Preis beispielsweise einer Ware, der mit der Menge oder Mengeneinheit zu multiplizieren ist, um den Marktwert zu erhalten.

Kauft jemand beispielsweise drei Stück einer Handelsware, die pro Stück einen Marktpreis von 20 Euro hat, so liegt deren gesamter Marktwert bei 60 Euro. Bei den meisten Geschäften des Alltags lässt sich in dieser Form der Marktwert anhand des Preises ermitteln. Ein Preis wiederum ergibt sich dort, wo ein (aktiver) Markt existiert.[1] Der aktive Markt ist Voraussetzung für das Zustandekommens eines Marktwertes durch die Preisbildung. Beim aktiven Markt handelt es sich um einen liquiden Markt mit homogenen (also präferenzfreien) Produkten und der Öffentlichkeit zugänglichen Marktpreisen (IAS 36.5).

Wenn der Marktwert nicht als Geldbetrag, sondern als Stückzahl oder Menge einer als Gegenleistung zu tauschenden Ware angegeben wird, spricht man vom Tauschwert.

Quelle
Matif

MATIF ist der Name der Terminbörse in Frankreich mit Sitz in Paris. Sie wurde 1986 gegründet und arbeitet mit der europäischen Terminbörse Eurex zusammen. Das Kürzel steht für die Bezeichnung Marche a Terme Internationel de France.

An der MATIF werden die für den europäischen Agrarhandel maßgebenden Rohstoffkontrakte gehandelt.

Quelle
Mengenspielraum

Gemäß § 55 der Einheitsbedingungen im deutschen Getreidehandel hat der Verkäufer das Recht, bei Verladung mit Binnenschiffen bis 5%, bei Verladung mit Seeschiffen bis 10% mehr oder weniger zu verladen. Hiervon sind 2% zum Vertragspreis, der Rest zum Tagespreis zu verrechnen.

Wird die vertraglich vereinbarte Menge durch zwei Zahlen begrenzt, so bestimmt der Verkäufer die innerhalb des vereinbarten Spielraums abzuladende Menge.

Für den Fall der Nichterfüllung gilt die mittlere Menge als Verrechnungsgrundlage.

Quelle: § 55 Einheitsbedingungen im deutschen Getreidehandel

Milch

Milch ist eine weiße, trübe Emulsion bzw. kolloidale Dispersion von Proteinen, Milchzucker und Milchfett in Wasser. Der Mensch nutzt die Milch vieler domestizierter Tiere als Nahrungsmittel, insbesondere als Getränk. Gebildet wird sie in den Milchdrüsen von Säugetieren, die damit ihre Neugeborenen nähren.

Quelle
Miststreuer

Der Miststreuer (seltener auch Dungstreuer genannt) ist ein in der Landwirtschaft verwendeter spezieller Anhänger zum Transport und zur Ausbringung auf dem Feld des bei der Viehhaltung anfallenden Festmists (Dung und Einstreu) oder aber auch von Champost und Komposten. In Hinblick auf den Transport zum Ausbringungsort muss der Miststreuer zur Fahrt auf öffentlichen Straßen eingerichtet sein.

Quelle
Mutterkorn

Das Mutterkorn (lateinisch Secale cornutum) ist eine längliche, kornähnliche Dauerform (Sklerotium) des Mutterkornpilzes (Claviceps purpurea). Für Mensch und Vieh stellt der Befall von Nahrungs- und Futtergetreide mit diesem Pilz ein Problem dar, denn die im Mutterkorn enthaltenen Alkaloide und Farbstoffe weisen eine hohe Toxizität auf. In dosierten Mengen kann Mutterkorn allerdings auch als Heilmittel wirken. Besonders häufig betroffenes Nahrungsgetreide ist Roggen, aber auch die als Viehfutter genutzten Getreide Triticale, Weizen, Gerste, Hafer und Dinkel. Über 400 Gräser insgesamt sind befallgefährdet, auch das an der Nordseeküste vorkommende Salz-Schlickgras (Spartina anglica).

Quelle
Mühlennachprodukte

Ein Mühlennachprodukt ist ein Produkt, das bei der Herstellung von Mehl anfällt. Mühlennachprodukte werden teilweise als Abfall betrachtet, vereinzelte Initiativen versuchen derzeit wirtschaftliche Verwertbarkeit zu erforschen.

Beispiele für Mühlennachprodukte sind Kleie, Bollmehl, Nachmehl und Futtermehl. Der Proteingehalt beträgt 14–21 %. Einige Nachprodukte werden bei der Herstellung von ballaststoffreichen Lebensmitteln zur Verdauungsförderung (Kleie) und in der Tierfütterung verwendet (Kleie, Futtermehl). Bollmehl wird sowohl in der Tierfütterung als auch als Streumehl bei der Roggenschrotbrotherstellung eingesetzt.

Quelle

N


Nachanalyse

Nachanalyse meint im Zusammenhang mit dem Getreidehandel die Erfassung von Qualitätsparametern von Ware. Eine solche Warenanalyse ist im Anwendungsbereich der Einheitsbedingungen im deutschen Getreidehandel nach den ISO-Methoden durchzuführen.

Quelle: Anhang III der Einheitsbedingungen im deutschen Getreidehandel

Nachfrist

Im falle des Vezuges der Gegenpartei ist der Nichtsäumige im Anwendungsbereich der Einheitsbedingungen im deutschen Getreidehandel berechtigt, eine Nachfrist zu stellen, die an einem Geschäftstag bis 16 Uhr bei der säumigen Partei eintreffen muss, falls die Nachfrist am nächsten Geschäftstag beginnen soll.

Die Dauer einer Nachfrist für die Lieferung bzw. Abnahme betrgt:

a) zwei Geschäftstage, wenn als Erfüllungszeit die Bedingung "sofort" vereinbart ist.;

b) drei Geschäftstage, wenn als Erfüllungszeit die Bedingung "prompt" oder eine Erfüllungszeit von weniger als einem Monat vereinbart ist;

c) fünf Geschäftstage, wenn eine Erfüllungszeit von einem oder mehr als einem Monat vereinbart ist.

Die Nachfrist für die Zahlung beträgt einen Geschäftstag.

Die Nachfristfür die Erteilung einer Verladeverfügung bzw. Abrufserklärung beträgt einen Geschäftstag.

Wird eine Nachfrist bereits vor Ablauf der Erfüllungsfrist gestellt, so beginnt sie am ersten Geschäftstag nach Ablauf der Erfüllungsfrist zu laufen.

Eine zu kurz bemessene Nachfrist ist nicht unwirksam, es werden vielmehr die oben genannten vorgeschriebenen Nachfristen in Lauf gesetzt. Eine zu lang gemessene Nachfrist ist, wie gestellt, wirksam.

Die Rücknahme oder Verlängerung einer Nachfrist ist nur mit Zustimmung der säumigen Vertragspartei zulässig.

Der Stellung einer Nachfrist bedarf es nicht,

a) wenn "greifbar", "vorrätig" oder "loco" oder Lagerware verkauft ist;

b) wenn vereinbart ist, dass der Vertrag mit einem bestimmten Tag stehen oder fallen soll (Fixgeschäft);

c) wenn die andere Vertragspartei ausdrücklich schriftlich erklärt, dass sie die vertraglich geschuldete Leistung nicht erfüllen wird;

d) wenn die andere Vertragspartei die Leistung ernsthaft und endgültig verweigert;

e) wenn besondere Umstände vorliegen, die unter Abwägung der beidseitigen Interessen einer ernsthaften und endgültigen Leistungsverweigerung der anderen Partei gleichzusetzen sind.

Quelle: vgl. §18 Einheitsbedingungen im deutschen Getreidehandel

Nachrichten

Das Wort Offerte stamt von dem Wort "offerieren" ab was so viel bedeutet wie "anbieten". Demnach ist eine Offerte ein Angebot. In der Agrarbranche wird eine Offerte allerdings mit einem Angebot, welches von Seiten des Verkäufers stammt in Verbindung gebracht. Es handelt sich demnach um ein Verkaufsangebot.

Nackthafer

Der Nackt-Hafer (Avena nuda) ist eine Getreideart aus der Gattung Hafer. Diese Haferart wird als nackt bezeichnet, weil die Spelze beim Dreschen vollständig abfällt.

Quelle
Name

Ein Name ist, nach einer aktuellen wissenschaftlichen Definition, ein verbaler Zugriffsindex auf eine Informationsmenge über ein Individuum. Namen sind somit einer Person, einem Gegenstand, einer organisatorischen Einheit (z. B. einem Betrieb) oder einem Begriff zugeordnete Informationen, die der Identifizierung und Individualisierung dienen sollen (Funktion der Namenklarheit).

Quelle
News

allgemeine Nachrichten oder Neuigkeiten

Nichterfüllung

Nichterfüllung ist die fehlende Erfüllung einer Leistungspflicht. Diese führt auch nach der Schuldrechtsreform zu einer Pflichtverletzung nach § 280 BGB. Die Nichterfüllung ist von der Schlechterfüllung zu unterscheiden, was sich u. a. aus § 340 und § 341 BGB zeigt.

Quelle

O


Offerte

Das Wort Offerte stamt von dem Wort "offerieren" ab was so viel bedeutet wie "anbieten". Demnach ist eine Offerte ein Angebot. In der Agrarbranche wird eine Offerte allerdings mit einem Angebot, welches von Seiten des Verkäufers stammt in Verbindung gebracht. Es handelt sich demnach um ein Verkaufsangebot.

Ölgehalt

Menge an Öl als Inhaltsstoff

Öllein

Gemeiner Lein (Linum usitatissimum), auch Saat-Lein oder Flachs genannt, ist eine alte Kulturpflanze, die zur Faser- (Faserlein) und zur Ölgewinnung (Öllein, Leinsamen, Leinöl) angebaut wird. Er ist eine Art aus der Gattung Lein (Linum) in der Familie der Leingewächse (Linaceae) und die einzige Lein-Art, deren Anbau eine wirtschaftliche Bedeutung hat. Es gibt mehrere Convarietäten sowie etliche Sorten. In der Praxis wird nach der Hauptverwendung Faserlein und Öllein unterschieden.

Das lateinische Artepitheton usitatissimum bedeutet meist verwendet und bezieht sich auf die vielfältige Verwendbarkeit. „Flachs“ leitet sich von „flechten“ ab und bezieht sich auf die Verarbeitung.

Quelle
Ölsaaten

Als Ölsaat oder Ölsamen werden Pflanzensamen bezeichnet, die zur Gewinnung von Pflanzenöl genutzt werden können. Bei der Nutzung spielt die Erzeugung von Lebensmitteln (Speiseöl) und Futtermitteln (Futteröl) eine wichtige Rolle, daneben auch die Erzeugung von Biokraftstoffen sowie von technischen Ölen (Oleochemie). Ein kleiner Teil der Samen wird im Ganzen oder als Ölschrot im Lebensmittel- oder Futtermittelhandel eingesetzt. In diesem Zusammenhang sind häufig Pflanzen wie Lein, Mohn (Magsamen), Raps, Soja und Sonnenblumen zu finden.

Quelle
Ölsäure

Ölsäure, auch Oleinsäure, ist der wichtigste Vertreter der einfach ungesättigten Fettsäuren (18:1). Ihr systematischer Name lautet (Z)-9-Octadecensäure und sie ist aufgrund der Lage ihrer Doppelbindung eine Omega-9-Fettsäure. Ein natürlich vorkommendes Isomer der Ölsäure ist die Petroselinsäure, das trans-Isomer wird als Elaidinsäure bezeichnet. Die Salze und Ester der Ölsäure nennt man Oleate.

Quelle
Ölschrote

Als Ölschrot werden die bei der Verarbeitung von Ölsaaten und -früchten neben dem Öl gewonnenen festen Koppelprodukte bezeichnet. Der Begriff wird meist im Kontext der Verwendung des Pressrückstands als Tierfütterung verwendet.

Quelle

P


Parität

Parität meint im Agrar- und insbesondere Getreidehandel den Ort, an dem der Gefahrübergang für den zufälligen Untergang der Ware vom Verkäufer auf den Käufer übergeht.

Quelle
Pflanze

Als Pflanzen (Plantae) werden Lebewesen bezeichnet, die sich nicht fortbewegen können und Photosynthese betreiben. Pilze und Bakterien, die früher auch als zum Pflanzenreich gehörig betrachtet wurden, sind heute ausgeschlossen. Derzeit sind verschiedene Definitionen der Pflanzen gebräuchlich, die sich darin unterscheiden, ob bzw. welche Gruppen von Algen neben den Landpflanzen (Embryophyta) aufgenommen werden. Das Teilgebiet der Biologie, das sich aus historischen Gründen mit der Erforschung der Pflanzen einschließlich aller Algen und der Pilze befasst, ist die Botanik.

Quelle
Preisfeststellung

Preisfeststellung im Sinne der Einheitsbedingungen im deutschen Getreidehandel meint die Feststellung des Unterschiedes zwischen dem Vertragspreis und dem Tagespreis einer Ware. Eine Preisfeststellung dient im Anwendungsbereich der Einheitsbedingungen dazu, den Umfang eines Schadensersatzanspruches statt der Leistung wegen Nichterfüllung darzulegen.

Die Preisfeststellung hat nach Wahl des Nichtsäumigen zu erfolgen entweder duch

- einen Makler, der an einer deutschen Getreide- und Produktenbörse (Warenbörse bzw. Börsenverein) angehört oder

- das zuständige Schiedsgericht selbst.

Quelle: § 19 Abs. 4 Einheitsbedingungen im deutschen Getreidehandel

Produkt

Unter einem Produkt wird in der Betriebswirtschaftslehre ein materielles Gut oder eine (immaterielle) Dienstleistung verstanden, die das Ergebnis eines Produktionsprozesses ist.

Quelle
Produktattribute

Eigenschaften eines Produktes

Produktbörse

Die Warenbörse (englisch commodity exchange) ist eine Börse, an der als Handelsobjekte Waren aller Art (vor allem Commodities) sowie Energie gehandelt werden.

Quelle
Protein

Ein Protein, umgangssprachlich Eiweiß (veraltet Eiweißstoff), ist ein biologisches Makromolekül, das aus Aminosäuren durch Peptidbindungen aufgebaut ist.

Quelle
Provision

Provision (von lateinisch providere ‚vorsorgen‘, ‚sorgen für‘) ist im deutschsprachigen Raum ein erfolgsabhängiges Entgelt für erbrachte Dienstleistungen und Geschäftsbesorgungen.

Je nach Kontext und Branche sind anstelle des Begriffs „Provision“ andere Bezeichnungen üblich, so etwa Courtage, Kurtage, Aufschlag, Agio oder Packing. Wird die Provision demjenigen nicht offengelegt, der sie letztlich aufzubringen hat, wird von einer verdeckten Provision, einem Kick-back oder speziell in der Schweiz von einer Retrozession gesprochen.

Quelle

Q


Qualität

Qualität (lateinisch qualitas Beschaffenheit, Merkmal, Eigenschaft, Zustand) hat drei Bedeutungen:

a) neutral: die Summe aller Eigenschaften eines Objektes, Systems oder Prozesses

b) bewertet: die Güte aller Eigenschaften eines Objektes, Systems oder Prozesses

c) bewertet: die der Handlung und deren Ergebnissen vorgelagerten individuellen Werthaltungen

Qualität ist bezüglich der Punkte a) und b) die Bezeichnung einer wahrnehmbaren Zustandsform von Systemen und ihrer Merkmale, welche in einem bestimmten Zeitraum anhand bestimmter Eigenschaften des Systems in diesem Zustand definiert wird. Qualität könnte sowohl ein Produkt wie Wein und dessen chemische Bestandteile und den daraus resultierenden subjektiv bewertbaren Geschmack beschreiben als auch die Prozesse der Reifung der Traube, der Produktion und des Vertriebs des Weines, oder den Prozess des Managements der Winzerei. In der Bedeutung b) spricht man von Qualitätswein oder Wein mit Prädikat bzw. von Exzellentem Management.

Qualität ist mit Bezug auf c) die Summe individueller, (Wert-)Haltungen (Eigenschaften) eines zielgerichtet agierenden Individuums.

Quelle
Qualitätsvereinbarung

Eine Qualitätsvereinbarung ist ein Dokument, welches von landwirtschaftlichen Betrieben unterzeichnet wird, um zertifizierten Unternehmen ihre Erzeugnisse verkaufen zu können. Zertifizierte Unternehmen dürfen nur von ebenfalls zertifizierten Lieferanten Ware beziehen. Da landwirtschaftliche Betriebe oftmals nicht die entsprechenden Zertifizierungen vorweisen können, wird an Hand einer Qualitätsvereinbarung garantiert, dass die Ware dennoch bestimmten Qualitätsstandards entspricht. Folglich dürfen zertifizierte Unternehmen die Ware der nicht entsprechend zertifizierten Landwirte beziehen.

R


Raps

Raps (Brassica napus), auch Reps oder Lewat genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Es ist eine wirtschaftlich bedeutende Nutzpflanze. Genutzt werden die Samen vor allem zur Gewinnung von Rapsöl und dem Koppelprodukt Rapskuchen. Die Steckrübe Brassica napus subsp. rapifera (Syn.: Brassica napus subsp. napobrassica) ist eine Unterart von Raps (Brassica napus).

Die folgenden Richtwerte ergeben sich aus gütlichen Einigungen innerhalb der Branche sowie aus empirischen Analysewerten und bilden eine Indikation der herkömmlich gehandelten Qualitätsparameter von Raps ab.

Qualiätsparameter:

Feuchte in %: max. 9,0

Besatz in %: max. 2,0

Ölgehalt in %: min. 40,0

Frei fettsäuren (FFA) in %: max. 2,0

Erucasäure in %: max. 2,0

Glucosinulat in %: max. 18,0

Raps-Expeller

Rapskuchen, auch Rapsexpeller genannt, ist der bei der Kaltpressung von Rapsöl als Nebenprodukt anfallende feste Pressrückstand. Je nach angewandter Presstechnik und Aufbereitung fällt Rapskuchen in Form von Pellets oder Flocken (Flakes) an. Die Ausbeute der Kaltpressung für Rapskuchen beträgt rund 70 Prozent. Derzeit wird Rapskuchen überwiegend als fett- und eiweißreiches Futtermittel genutzt.

Die folgenden Richtwerte ergeben sich aus gütlichen Einigungen innerhalb der Branche sowie aus empirischen Analysewerten und bilden eine Indikation der herkömmlich gehandelten Qualitätsparameter von Rapsexpeller bzw. -schrot ab.

Qualiätsparameter:

Protein in %: min. 34,0

Fett in %: max. 10,0

Soapstock in %: max. 1,0

Raps-Extraktionsschrot

Rapsextraktionsschrot (RES) wird in Ölmühlen durch die Extraktion des Rapsöls aus der Rapssaat mit Hilfe von Lösungsmitteln als Koppelprodukt gewonnen. Als Lösungsmittel wird zum Beispiel Hexan verwendet, welches anschließend durch eine Feucht-Warm-Behandlung dem Extraktionsschrot wieder entzogen werden muss. Das Entfernen des Lösungsmittels aus dem Extraktionsschrot durch Zuführen von Wasserdampf wird auch als Toasten bezeichnet. Druck und Temperatur dieses Vorganges beeinflussen die Eiweißqualität des Endprodukts. Im Gegensatz zum Extraktionsschrot entsteht Rapskuchen bei der Kaltpressung von Rapsöl. Extraktionsschrote anderer Ölsaaten, dabei vor allem Sojaextraktionsschrot, stehen in ihrer Verwendung als Futtermittel in Konkurrenz zum Rapsextraktionsschrot.

Die folgenden Richtwerte ergeben sich aus gütlichen Einigungen innerhalb der Branche sowie aus empirischen Analysewerten und bilden eine Indikation der herkömmlich gehandelten Qualitätsparameter von Rapsextraktionsschrot ab.

Qualiätsparameter:

Protein in %: min. 34,0

Feuchte in %: min. 6,0 und max. 9,0

Fett in %: max. 3,0

Soapstock in %: max. 1,0

Roggen

Roggen (Secale cereale) ist eine in den gemäßigten Breiten verbreitete Getreideart aus der Familie der Süßgräser (Poaceae). Er liefert auch auf leichteren oder sandigen Böden und an kühleren oder feuchten Standorten noch gute Erträge. In Europa wird häufig Winterroggen angebaut, während Sommerroggen eine untergeordnete Bedeutung hat. Das Korn des Roggens wird für Nahrungs-, Futter- und Genussmittel oder auch als Nachwachsender Rohstoff genutzt. Teilweise wird auch die noch grüne Pflanze (Grünroggen) oder das bei der Getreideernte zurückbleibende Stroh genutzt. Hierbei wird der Roggen meist als Futtermittel in Form von Schrot oder Silage genutzt.

Quelle
Roggengrieskleie

Qualiätsparameter:

Protein in %: min. 16,0

Feuchte in %: max. 14,0

Rohfaser in %: min. 14,0

Roggenkleie - lose

Roggenkleie ist ein Nebenerzeugnis der Herstellung von Mehl aus gereinigtem Roggen, das überwiegend aus Teilen der Schale, im Übrigen aus Kornbestandteilen besteht, die vom Mehlkörper weitgehend befreit sind.

Die folgenden Richtwerte ergeben sich aus gütlichen Einigungen innerhalb der Branche sowie aus empirischen Analysewerten und bilden eine Indikation der herkömmlich gehandelten Qualitätsparameter von Roggenkleie ab.

Qualiätsparameter:

Protein in %: min. 14,0

Feuchte in %: max. 14,0

Rohfaser in %: min. 14,0

Roggenkleie - Pellets

Qualiätsparameter:

Protein in %: min. 14,0

Feuchte in %: max. 14,0

Rohfaser in %: min. 14,0

Roggennachmehl

Nebenerzeugnis der Herstellung von Mehl aus gereinigtem Roggen. Es besteht im Wesentlichen aus Teilen des Mehlkörpers, feinen Schalenteilen und wenigen sonstigen Kornbestandteilen

Die folgenden Richtwerte ergeben sich aus gütlichen Einigungen innerhalb der Branche sowie aus empirischen Analysewerten und bilden eine Indikation der herkömmlich gehandelten Qualitätsparameter von Roggennachmehl ab.

Qualiätsparameter:

Protein in %: min. 16,0

Feuchte in %: max. 14,0

Rohfaser in %: min. 3,0

Stärke in %: min. 44,0

Quelle
Rohfaser

Unter „Rohfaser“ ist derjenige Anteil eines Futtermittels zu verstehen, der nach Behandlung mit verdünnten Säuren und Laugen als „unverdaulicher“ Bestandteil zurückbleibt. Hauptbestandteil dieser Stoffklasse ist die Cellulose. Rohfaser darf nicht mit Ballaststoffen gleichgesetzt werden, da diese nur zu ca. einem Drittel aus Cellulose bestehen und noch viele andere unverdauliche Komponenten enthalten.

Quelle

S


Saatgetreide

Als Saatgut (auch Saatkorn oder Saatfrucht) bezeichnet man trockene, ruhende, generative Fortpflanzungsorgane wie Samen, Früchte, Scheinfrüchte, Fruchtstände oder Teile davon. Sie enthalten die vollständige, durch Befruchtung entstandene Keimanlage der Pflanzen. Nach der Ernte befinden sich die Samen in einer Keimruhe, die sich zum Teil erst nach mehreren Wochen enzymatisch abbaut – dadurch sorgt die Natur für die saisongerechte Keimfähigkeit. Bei trockener und kühler Lagerung behält Saatgut über viele Jahre die Keim- und Triebkraft.

Quelle
Schiedsgericht

Im Anwendungsbereich der Einheitsbedingungen im deutschen Getreidehandel werden alle Streitigkeiten, die im Zusammenhang mit Getreidetransaktionen oder damit im Zusammenhang getroffenen Vereinbarungen entstehen, unter Ausschluss des ordentlichen Rechtswegs durch ein bei einer deutschen Getreide- und Produktenbörse eingerichtetes Schiedsgericht entschieden.

Das jeweilige Schiedsverfahren regelt sich nach der Schiedsgerichtsordnung des zuständigen Schiedsgerichts in der am Tage der Klageeinreichung gültigen Fassung.

Quelle: § 1 Einheitsbedingungen im deutschen Getreidehandel

Schlachtzahlen deutschland

Anzahl der geschlachteten Tiere

Schlussschein

Das Kaufmännische Bestätigungsschreiben (KBS) ist ein gesetzlich nicht normierter Handelsbrauch, wonach der Inhalt eines von einem Kaufmann versandten Geschäftsbriefs vom Vertragspartner als angenommen gilt, wenn dieser nicht unverzüglich widerspricht. Es ist inzwischen gewohnheitsrechtlich anerkannt.

Beim Handel mit Agrarrohstoffen wird das kaufmännische Bestätigungsschreiben in der Regel als Schlussschein bezeichnet.

Quelle: § 2 Einheitsbedingungen im deutschen Getreidehandel

Schwarzbesatz

Als Schwarzbesatz gelten

verdorbene Körner

Unkrautsamen (giftig/ungiftig)

Mutterkorn

Brandbutten

Verunreinigungen (Staub, Steine, Metallteile, Stroh) und Spelzen

Quelle
Sedimentationswert

Der Sedimentationswert stellt ein wichtiges Kriterium für die Eiweißqualität dar. Er korreliert positiv mit dem Proteingehalt und dem Backvolumen und ist in hohem Maße sortenspezifisch. Bei Sorten der Backqualitätsgruppen E und A steigt der Sedimentationswert in Abhängigkeit vom Proteingehalt in höherem Maße an als bei Sorten der

Backqualitätsgruppe B. Sorten, die im Sedimentationswert mit Ausprägungsstufen 1 – 3 (sehr niedrig bis niedrig) beschrieben sind, erreichen oft nicht den in den Interventionsrichtlinien geforderten Mindestwert von 22 Einheiten.

Quelle: Beschreibende Sortenliste des Bundessortenamtes: Getreide, Mais, Öl- und Faserpflanzen, Leguminosen, Rüben, Zwischenfrüchte 2019. S. 144

Selbsthilfekauf

Soll Schadensersatz im Anwendungsbereich der Einheitsbedingungen im deutschen Getreidehandel geltend gemacht werden, kann der Verkäufer Selbsthilfeverkauf durch einen Makler vornehmen lassen, der einer deutschen Getreide- und Produktenbörse (Warenbörse bzw. Börsenverein) angehört. Diese Maßnahme ist innerhalb von drei Geschäftstagen nach Ablauf der im Einzelfall gesetzten Nachfrist bzw. nach Eintritt der Nichterfüllung durchzuführen.

Quelle: §19 Abs. 3 Eineheitsbedingungen im deutschen Getreidehandel

Settlement

Der Anglizismus Settlement (englisch für „Erfüllung“) steht im Finanzwesen für die gegenseitige Erfüllung von Kassa- und Termingeschäften, die in der Lieferung des Basiswerts durch den Verkäufer und der Bezahlung als Gegenleistung durch den Käufer besteht.

Quelle
Soja

Die Sojabohne (Glycine max (L.) Merr.), häufig auch einfach als Soja (von jap. shōyu für Sojasauce)[1] bezeichnet, ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Leguminosae oder Fabaceae).

Quelle
Sojabohne

Die folgenden Richtwerte ergeben sich aus gütlichen Einigungen innerhalb der Branche sowie aus empirischen Analysewerten und bilden eine Indikation der herkömmlich gehandelten Qualitätsparameter von Soja ab.

Der Anbau der Nutzpflanze Sojabohne ist seit 3050 v. Chr. in Japan und zumindest seit 1550 v. Chr. in Korea und China als Nahrungspflanze nachgewiesen. Die Sojabohne wird heute auf sechs Prozent der globalen landwirtschaftlichen Nutzfläche angebaut und ist die weltweit wichtigste Ölsaat. Ihre zunehmende Bedeutung spiegelt sich in dem seit den 1970er Jahren von allen Nutzpflanzen höchsten Zuwachs an Anbaufläche wider. Während 1960 17 Millionen Tonnen produziert wurden, waren es 2016 bereits 334,9 Millionen Tonnen.

Als Ölsaat enthalten Sojabohnen etwa 20 Prozent Öl. Das Sojaöl wird vor allem als Lebensmittel, aber z. B. auch für die Produktion von Biodiesel verwendet. Nach der Ölpressung wird das verbleibende Extraktionsschrot (Sojakuchen) erhitzt, um die für Tier und Mensch giftigen und unbekömmlichen Bestandteile zu zerstören (Trypsininhibitoren und Hämagglutinine) und dann zu 98 Prozent in der Tierproduktion verfüttert und zu 2 Prozent als Nahrung für den Menschen verwendet. Sojabohnen enthalten etwa 37 Prozent Eiweiß. Als Nahrung ist die Eiweißqualität der Sojabohne mit der von tierischem Eiweiß vergleichbar, was die Sojabohne von anderen Pflanzen abhebt.

Die folgenden Richtwerte ergeben sich aus gütlichen Einigungen innerhalb der Branche sowie aus empirischen Analysewerten und bilden eine Indikation der herkömmlich gehandelten Qualitätsparameter von Soja ab.

Qualiätsparameter:

Feuchte in %: max. 14,0

Besatz in %: max. 2,0

Bruch- und Schmachtkorn in%: max. 15,0

Ölgehalt in %: min. 17,0

Frei fettsäuren (FFA) in %: max. 2,0

Veränderte ganze Bohnen %: max. 5,0

Quelle
Sonnenblume

Die Sonnenblume (Helianthus annuus), auch Gewöhnliche Sonnenblume genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Sonnenblumen (Helianthus) in der Familie der Korbblütler (Asteraceae).

Quelle
Sonnenblumen Extraktionsschrot

Produktbeschreibung

Sonnenblumenextraktionsschrot entsteht als Nebenprodukt bei der Extraktion von Sonnenblumenöl aus den Kernen. Für diese Öl-Extraktion werden die Kerne zunächst ganz oder teilweise geschält. Der Grad der Entschalung beeinflusst die Menge an Rohfaser und vor allem auch den Nährwert.

Allgemeine Eigenschaften

Sonnenblumenkernschrot EU ist ein proteinreiches Produkt mit einer für Schweine günstigen AS-Zusammensetzung. Der Rohfasergehalt sorgt bei Rindern dafür, dass die Fermentierung im Pansen ruhiger abläuft.

Anwendung:

Sonnenblumenkernschrot kann auf Basis der Rationsberechnung bis zu 15 % des eiweißreichen Mischfutters ersetzen.

Lagerung und Haltbarkeit:

In einem sauberen, trockenen Silo lagern, wobei Kondensbildung vermieden werden muss.

Bei loser Schüttung Lagerung auf einem festen und sauberen Untergrund. Trockene Lagerhalle mit Überdachung.

Innerhalb von 3 Monaten nach Lieferdatum verbrauchen (siehe Lieferdatum)

Die folgenden Richtwerte ergeben sich aus gütlichen Einigungen innerhalb der Branche sowie aus empirischen Analysewerten und bilden eine Indikation der herkömmlich gehandelten Qualitätsparameter von Sonnenblumenextraktionsschrot ab.

Qualiätsparameter:

Protein in %: min. 40,0

Feuchte in %: max. 7,0

Fett in %: max. 3,0

Soapstock in %: max. 1,0

Rohfaser in %: min. 22,0

Quelle
Sonnenblumenkerne (geschält)

Qualiätsparameter:

Feuchte in %: max. 9,0

Besatz in %: max. 2,0

Ölgehalt in %: min. 44,0

Frei fettsäuren (FFA) in %: max. 2,0

Linolsäure in %: min. 65,0

Ölsäure in %: max. 25,0

Sonnenblumenkerne (gestreift)

Die folgenden Richtwerte ergeben sich aus gütlichen Einigungen innerhalb der Branche sowie aus empirischen Analysewerten und bilden eine Indikation der herkömmlich gehandelten Qualitätsparameter von Sonnenblumenkernen ab.

Qualiätsparameter:

Feuchte in %: max. 9,0

Besatz in %: max. 2,0

Ölgehalt in %: min. 44,0

Frei fettsäuren (FFA) in %: max. 2,0

Linolsäure in %: min. 65,0

Ölsäure in %: max. 25,0

Sonnenblumenkerne (schwarz)

Die folgenden Richtwerte ergeben sich aus gütlichen Einigungen innerhalb der Branche sowie aus empirischen Analysewerten und bilden eine Indikation der herkömmlich gehandelten Qualitätsparameter von Sonnenblumenkernen ab.

Qualiätsparameter:

Feuchte in %: max. 9,0

Besatz in %: max. 2,0

Ölgehalt in %: min. 44,0

Frei fettsäuren (FFA) in %: max. 2,0

Linolsäure in %: min. 65,0

Ölsäure in %: max. 25,0

Sonnenblumenkerne High Oelic

Die folgenden Richtwerte ergeben sich aus gütlichen Einigungen innerhalb der Branche sowie aus empirischen Analysewerten und bilden eine Indikation der herkömmlich gehandelten Qualitätsparameter von Sonnenblumenkernen ab.

Qualiätsparameter:

Feuchte in %: max. 9,0

Besatz in %: max. 2,0

Ölgehalt in %: min. 44,0

Frei fettsäuren (FFA) in %: max. 2,0

Linolsäure in %: min. 65,0

Ölsäure in %: max. 25,0

Soyaschrot High Protein (HP)

Sojaschrot wird aus Sojabohnen durch Zerkleinerung gewonnen. Die Verwendung von unbehandeltem Sojaschrot in Lebensmitteln ist sehr gering. Wenn Sojaschrot in der Tiermast eingesetzt werden soll, so wird es vorher entfettet und erhitzt. Der hohe Gehalt an Sojaöl (20 % und mehr) wird durch Pressung und/oder Extraktion (siehe unten) mittels Hexan zum größten Teil entfernt. Das verbleibende Sojaextraktionsschrot wird zur Tierfütterung eingesetzt, weil es sehr hohe Proteingehalte aufweist.

Die folgenden Richtwerte ergeben sich aus gütlichen Einigungen innerhalb der Branche sowie aus empirischen Analysewerten und bilden eine Indikation der herkömmlich gehandelten Qualitätsparameter von Soyaschrot (HP) ab.

Qualiätsparameter:

Protein in %: min. 45,0

Feuchte in %: max. 7,0

Fett in %: max. 3,0

Rohfaser in %: min. 22,0

Quelle
Soyaschrot Low Protein (LP)

Sojaschrot wird aus Sojabohnen durch Zerkleinerung gewonnen. Die Verwendung von unbehandeltem Sojaschrot in Lebensmitteln ist sehr gering. Wenn Sojaschrot in der Tiermast eingesetzt werden soll, so wird es vorher entfettet und erhitzt. Der hohe Gehalt an Sojaöl (20 % und mehr) wird durch Pressung und/oder Extraktion (siehe unten) mittels Hexan zum größten Teil entfernt. Das verbleibende Sojaextraktionsschrot wird zur Tierfütterung eingesetzt, weil es sehr hohe Proteingehalte aufweist.

Die folgenden Richtwerte ergeben sich aus gütlichen Einigungen innerhalb der Branche sowie aus empirischen Analysewerten und bilden eine Indikation der herkömmlich gehandelten Qualitätsparameter von Soyaschrot (LP) ab.

Qualiätsparameter:

Protein in %: min. 41,0

Feuchte in %: max. 7,0

Fett in %: max. 3,0

Soapstock in %: max. 1,0

Rohfaser in %: min. 22,0

Quelle
Spread

Als Spread (englisch spread für ‚Spanne‘) bezeichnet man in der Wirtschaft allgemein die Differenz zwischen zwei einheitsgleichen zu vergleichenden ökonomischen Größen.

Quelle
Stärke

Stärke (lat. Amylum) ist eine organische Verbindung. Sie ist ein Polysaccharid mit der Formel (C6H10O5)n, das aus α-D-Glucose-Einheiten besteht. Das Makromolekül zählt daher zu den Kohlenhydraten. Stärke ist einer der wichtigsten Reservestoffe in pflanzlichen Zellen, während der tierische bzw. menschliche Organismus sowie Pilze Glycogen als Kohlenhydratspeicher benutzen.

Quelle
Strukturwandel

Strukturwandel meint die dauerhafte Veränderung einer Wirtschaftsstruktur, einer Branche oder einer Region, die weder konjunkturell noch saisonal bedingt ist. Hervorgerufen wird ein solcher Wandel insbesondere durch einen steigenden Technikeinsatz. In der Landwirtschaft führte dies z.B. zu einer geringeren Anzahl von Betrieben, deren durchschnittlich bewirtschaftete Fläche zunimmt. Des Weiteren verlor die Landwirtschaft ihre ursprüngliche Hauptaufgabe, die Nahrungs-versorgung. Alternative Produktionsformen stellten sich heraus.

T


Technik

Das Wort Technik stammt von griechisch τεχνικός technikós und leitet sich ab von τέχνη téchne, zu Deutsch etwa Kunst, Handwerk, Kunstfertigkeit.

Quelle
Teilerfüllung

Die Abschlagszahlung (oder Akontozahlung, A-conto-Zahlung, Per-conto-Zahlung; italienisch: a conto / per conto = „auf/in Rechnung“, „auf Abschlag“; Zeichen: ℀ bzw. a/c, auch kurz: a c.) ist eine Teilzahlung eines Auftraggebers oder Käufers auf seine Geldschuld, die von ihm bei erbrachten Teilleistungen des Auftragnehmers oder Verkäufers zu entrichten ist.

Quelle
Teilladungen

Als Teilladungsverkehre werden Transporte bezeichnet, bei denen mehrere Teilladungen zusammengefasst und auf einem Transportmittel befördert werden.

Quelle
Terminmarkt

Auf einem Terminmarkt erfolgt die Leistung nicht zum Verhandlungszeitpunkt, sondern zu einem späteren, vorher vereinbarten Zeitpunkt. Oftmals wird er zur Risikoabsicherung bei schwankenden Preisen genutzt, da so Preise für in der Zukunft liegende Lieferzeitpunkte gesichert werden können.

Tier

Tiere sind Lebewesen mit Zellkern (Eukaryoten), die ihre Stoffwechselenergie nicht wie Pflanzen aus Sonnenlicht beziehen, Sauerstoff zur Atmung benötigen, aber keine Pilze sind. Zur Energie- und Stoffgewinnung ernähren sich Tiere von anderen Lebewesen (Heterotrophie). Die meisten Tiere können sich aktiv bewegen und besitzen Sinnesorgane. Die Wissenschaft von den Tieren ist die Zoologie, die Tierwelt wird mit Fauna umschrieben, die Pflanzenwelt mit Flora. Taxonomisch bilden die Tiere das Reich der Animalia (hergeleitet von lateinisch animus die Seele im Sinne von beseelte Wesen, biologisch heterotrophe Lebewesen mit Nerven-Sinnes-Funktionen).

„Tiere“ sind in der biologischen Systematik keine phylogenetische Einheit. Meistens wird in der Taxonomie mit dem „Reich der Tiere“ die Gruppe der vielzelligen Tiere (Metazoa) bezeichnet. Trotz der großen äußeren Unterschiede zwischen Wirbeltieren, Insekten, Seesternen, Quallen und all den anderen vielzelligen Tieren bilden diese nach heutigem Kenntnisstand tatsächlich eine einheitliche systematische Gruppe mit einem gemeinsamen Vorfahren. Der Begriff Metazoa wurde ursprünglich als Gegensatz zu den Protozoa, den einzelligen Tieren, geprägt. Letztere sind aber, wie heute bekannt ist, keine stammesgeschichtlich einheitliche Gruppe. Beispielsweise sind die Wimpertierchen nach heutigem Kenntnisstand näher mit den Pflanzen verwandt (beide Gruppen gehören zu den Diaphoretickes) als mit den mehrzelligen Tieren.

Obwohl auch der Mensch biologisch gesehen ein Tier ist, wird er im nichtbiologischen Sprachgebrauch, darunter auch in juristischen Kontexten, nicht zu den Tieren gezählt.

Quelle
Trader

Mit dem englischen Wort Trader wird ein Wertpapierhändler bezeichnet, also eine Person, die an Finanzmärkten handelt. Hierbei wird zwischen privaten und institutionellen Händlern unterschieden. Private Händler (englisch „retail traders“) handeln in der Regel als Privatleute für eigene Rechnung. Institutionelle Händler (auch „professionelle Händler“, englisch „institutional traders“) handeln häufig im Auftrag für Banken, Fonds und Versicherungen. Institutionelle Händler haben meist Zugriff auf mehr Märkte und Strategien als private Händler.

Quelle
Traktor

Ein Traktor (Mehrzahl Traktoren, von lateinisch trahere ‚ziehen‘, bzw. ‚schleppen‘), auch Trecker, Ackerschlepper oder auch nur Schlepper, ist eine Zugmaschine, die in der Landwirtschaft zum Ziehen und zum Antrieb landwirtschaftlicher Maschinen benutzt wird. Traktoren werden außerhalb der Landwirtschaft in der Forstwirtschaft, bei Kommunalbetrieben, im Gartenbau, auf Flughäfen und im Bauwesen (Straßenbau, Erdbewegung, Garten- und Landschaftsbau) verwendet. In Nord- und Mitteldeutschland werden Traktoren auch mit dem Begriff Trecker bezeichnet, der aus dem plattdeutschen Wort trecken („ziehen“) abgeleitet ist. Im süddeutschen Raum werden als Synonym zu Traktor zuweilen auch die Begriffe Bulldog oder Schlepper verwendet. In Österreich und Deutschland lautet die amtliche verkehrsrechtliche Bezeichnung für einen Traktor Zugmaschine.

Quelle
Transportmittel

Transportmittel sind Arbeits- oder Produktionsmittel, die zum Transport von Personen (Personentransport) oder Gütern (Gütertransport) dienen.

Quelle
Transportstandort

Standort von dem ein Transport ausgeht

Triticale

Triticale (der oder die,[1] auch: ×Triticosecale oder Triticosecale Wittmack) ist ein Getreide. Es ist eine Kreuzung aus Weizen (Triticum aestivum L.) als weiblichem und Roggen (Secale cereale L.) als männlichem Partner. Der Name ist aus TRITIcum und seCALE, jeweils Neutrum, zusammengesetzt. Die umgekehrte Kreuzung ergibt Secalotricum. Geschmack und Inhaltsstoffe der Triticale liegen zwischen denen von Weizen und Roggen. Seine Grannen sind ca. 3–5 cm lang und vierkantig.

Quelle

U


Umwelt

Umwelt bezeichnet etwas, mit dem ein Lebewesen (oder etwas, das in Analogie zu einem Lebewesen behandelt wird) in kausalen Beziehungen steht. Der Umweltbegriff ist zu unterscheiden vom Begriff der Umgebung, der räumlich (und nicht kausal) definiert ist.

Quelle
Untersuchungs- und Rügepflicht

1.Beim einseitigen Handelskauf (ein Kaufmann und eine Privatperson beteiligt) und beim bürgerlichen Kauf (unter Privatpersonen) muß der Käufer die Ware nicht unverzüglich prüfen; entdeckt er Mängel, kann er die Rüge innerhalb der Gewährleistungsfrist (Gewährleistung) vornehmen; diese kann vertraglich (Garantie) oder gesetzlich (§ 477 BGB) bestimmt sein. 2. Beim zweiseitigen Handelskauf (zwei Kaufleute sind beteiligt) muß der Käufer die eingegangene Ware unverzüglich auf Güte, Menge und Art prüfen. Offen erkennbare Mängel müssen unverzüglich nach der Prüfung, versteckte Mängel unverzüglich nach ihrer Entdeckung gerügt werden. Die Frist für die Gewährleistung regelt sich nach Gesetz oder Vertrag. Geregelt in §§ 377 ff HGB.

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Urproduktion

Als Urproduktion wird die Nutzung der Natur zur unmittlbaren Gewinnung von Wirtschaftsgütern bezeichnet.

V


Verhandlung

Verhandlung ist eine Gesprächsform über einen kontroversen Sachverhalt, die durch gegensätzliche Interessen der Parteien gekennzeichnet ist und einen Interessenausgleich zum Ziel hat.

Quelle
verkaufen

Als verkaufen wird der Vorgang bezeichnet, bei dem jemand ein Recht oder eine Sache gegen Zahlung eines Entgeldes an eine andere Person übereignet.

Vertrag

Ein Vertrag ist im Recht und in der Wirtschaft die aus übereinstimmenden Willenserklärungen zustande kommende Einigung von mindestens zwei Rechtssubjekten oder Wirtschaftssubjekten.

Quelle
Vertragsbedingungen

Bedingungen zu dem ein Vetrag gültig ist

Verzug

Leistet der Schuldner auf eine Mahnung des Gläubigers nicht, die nach dem Eintritt der Fälligkeit erfolgt, so kommt er durch die Mahnung in Verzug. Der Mahnung stehen die Erhebung der Klage auf die Leistung sowie die Zustellung eines Mahnbescheids im Mahnverfahren gleich.

Der Mahnung bedarf es nicht, wenn

1. für die Leistung eine Zeit nach dem Kalender bestimmt ist,

2. der Leistung in Ereignis vorauszugehen hat und eine angemessene Zeit für die Leistung in der Weise bestimmt ist, dass sie sich von dem Ereignis an nach dem Kalender berechnen lässt,

3. der Schuldner die Leistung ernsthaft und endgültig verweigert,

4. aus besonderen Gründen unter Abwägung der beidseitigen Interessen der sofortige Eintritt des Verzugs gerechtfertigt ist.

W


Warenbörse

Die Warenbörse (englisch commodity exchange) ist eine Börse, an der als Handelsobjekte Waren aller Art (vor allem Commodities) sowie Energie gehandelt werden.

Quelle
Weizen

Als Weizen wird eine Reihe von Pflanzenarten der Süßgräser (Poaceae) der Gattung Triticum bezeichnet. Als Getreide werden vor allem zwei Arten angebaut: Weichweizen und Hartweizen. Etymologisch leitet sich das Wort Weizen vom „weißen“ (hellen) Mehl und der hellen Farbe der Weizenfrucht ab, der Gattungsname Triticum (Mahlfrucht, Dreschgetreide) vom lateinischen Partizip tritum (gerieben, gedroschen).

Quelle
Weizennachmehl

Nebenerzeugnis der Herstellung von Mehl aus gereinigtem Weizen. Es besteht im Wesentlichen aus Teilen des Mehlkörpers, feinen Schalenteilen und wenigen sonstigen Kornbestandteilen

Die folgenden Richtwerte ergeben sich aus gütlichen Einigungen innerhalb der Branche sowie aus empirischen Analysewerten und bilden eine Indikation der herkömmlich gehandelten Qualitätsparameter von Weizennachmehl ab.

Qualiätsparameter:

Protein in %: min. 16,0

Feuchte in %: max. 14,0

Rohfaser in %: min. 3,0

Stärke in %: max. 44,0

Quelle
Weizengrieskleie

Nebenprodukt der Gewinnung von Weizenmehl für die menschliche Ernährung. In der Mehlmüllerei wird der Mehlkörper vom Rest des Korns getrennt. Je nach Grad der Ausmahlung bezeichnet man verschiedene Produkte. Weizengrießkleie hat einen Ausmahlungsgrad zwischen 50 und 70 % und enthält noch ca. 17 bis 20 % Stärke. Der Rohfasergehalt beträgt bis zu 10 %. Für die Tierernährung sind neben den Rohfaser- und Stärkegehalt auch der Rohproteingehalt (ca. 15 – 17 %) von Bedeutung. Weizengrießkleie wird im Futter vornehmlich als diätetisch wirkende Komponente verwendet.

Die folgenden Richtwerte ergeben sich aus gütlichen Einigungen innerhalb der Branche sowie aus empirischen Analysewerten und bilden eine Indikation der herkömmlich gehandelten Qualitätsparameter von Weizengrieskleie ab.

Qualiätsparameter:

Protein in %: min. 16,0

Feuchte in %: max. 14,0

Rohfaser in %: min. 9,0

Stärke in %: max. 17,0

Quelle
Weizenkleie - lose

Die folgenden Richtwerte ergeben sich aus gütlichen Einigungen innerhalb der Branche sowie aus empirischen Analysewerten und bilden eine Indikation der herkömmlich gehandelten Qualitätsparameter von Weizengrieskleie ab.

Qualiätsparameter:

Protein in %: min. 14,0

Feuchte in %: max. 14,0

Rohfaser in %: min. 14,0

Weizenkleie - Pellets

Die folgenden Richtwerte ergeben sich aus gütlichen Einigungen innerhalb der Branche sowie aus empirischen Analysewerten und bilden eine Indikation der herkömmlich gehandelten Qualitätsparameter von Weizenkleie-Pellets ab.

Qualiätsparameter:

Protein in %: min. 14,0

Feuchte in %: max. 14,0

Rohfaser in %: min. 14,0

Z


Zahlung

Unter Zahlung (englisch payment, französisch payement) versteht man in der Wirtschaft die Übereignung von Geld vom zahlungspflichtigen Schuldner an den Zahlungsempfänger (Gläubiger).

Quelle
Zahlungsverzug

Leistet der Schuldner auf eine Mahnung des Gläubigers nicht, die nach dem Eintritt der Fälligkeit erfolgt, so kommt er durch die Mahnung in Verzug. Der Mahnung stehen die erhebung der Klage auf die Leistung sowie die Zustellung eines Mahnbescheids im Mahnverfahren gleich.

Zertifikat

Eine Bescheinigung ist eine Urkunde, die eine Information über eine Person oder einen anderen Sachverhalt beinhaltet. Sie werden zumeist von Behörden als amtliche Bescheinigung, Notaren, Verbänden oder Arbeitgebern ausgestellt.

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Zertifikatstyp

Bestimmter Typ eines Zertifikats

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Karriere

Agrora ist ein junges AgTech-Unternehmen, das mit modernen Arbeitsweisen und innovativen Herangehensweisen eine onlinebasierte Plattform zum Handel mit Agrarrohstoffen entwickelt. Agrora bietet Ein- und Verkäufern von Agrarrohstoffen Unterstützung in den Bereichen Vertragsanbahnung, Vertragsabschluss und Vertragsabwicklung. Alles in Allem stellt Agrora den perfekten Begleiter für die Landwirtschaft und die Mühlen- und Futtermittelwirtschaft dar, um den Strukturwandel erfolgreich zu meistern.

Du willst dein Uni-Wissen endlich praktisch anwenden? Willst du lieber in einem kleinen Team mit flachen Hierarchien als in einem anonymen Konzern ohne Verantwortung arbeiten? Hast du Lust beim Aufbau und beim Markteintritt eines Agrartechnologie-Unternehmens mitzuwirken? Wir geben dir die Zeit und die Aufgaben, deine Talente zu Qualifikationen auszubauen.

Um die Plattform erfolgreich zu gestalten, stetig zu erweitern und alle Nutzer zufrieden stellen zu können, haben für uns motivierte, engagierte sowie qualifizierte Mitarbeiter oberste Priorität.

Bei Interesse melde dich einfach per Mail oder Telefon unter folgender Adresse:

Hauke Jaeschke

Telefon: 0800 / 645 89 63 (kostenlos aus dem deutschen Fest-& Mobilfunknetz)

E-Mail: hauke.jaeschke@agrora.market

Wir sind dauerhaft auf der Suche nach Praktikantinnen und Praktikanten im Bereich Web-Development sowie im Bereich Vertrieb/Account-Management. Nähre Informationen zu diesen Stellen erhältst du in den nachstehenden Stellenausschreibungen.

Link Stellenausschreibung Web-Development

Link Stellenausschreibung Vertrieb / Account-Managment

Wir freuen uns, dass wir bereits einige Praktikantinnen und Praktikanten in unserm Unternehmen begrüßen durften. Einige Einblicke in ihren Arbeitsalltag und ihre Praktikumszeit bei Agrora gewährt unsere ehemalige Praktikantin Maren.

Ein Praktikum in einem Start-Up, welches sich mit einer Entwicklung befasst, die derzeit in aller Munde ist, der Digitalisierung. Und dann noch in Berlin. Das klingt spannend und ich kann euch sagen, das war es auch.

Bei der Frage, wie die nächsten Semesterferien gestaltet werden sollten, sagte mir die Vorstellung, neue Eindrücke und Erfahrungen in einem jungen und innovativen Unternehmen in der Hauptstadt zu sammeln sehr zu. Gesagt, getan. Ich wendete mich per Mail an Hauke Jaeschke und reichte daraufhin Bewerbungsunterlagen ein. Ein persönliches Gespräch und die Klärung einiger Formalitäten folgten. Nun stand dem Praktikum nichts mehr im Wege.

Zu Beginn meines Praktikums wurde ich herzlich von den beiden Agrora-Gründern Hauke Jaeschke und Michel Kade in das Team von Agrora aufgenommen. Mit dem Hinweis, kein Blatt vor den Mund nehmen zu müssen und keine Scheu vor Fragen, Anmerkungen oder Ideen zu haben konnte die Arbeit beginnen.

Es warteten eine Vielzahl von spannenden Aufgaben auf mich, die ich mit Unterstützung des Teams erledigen konnte. Bei der Entwicklung spezieller Bereiche auf der Plattform konnte ich meiner Kreativität freien Lauf lassen und gleichzeitig lernen, die Möglichkeit der Umsetzbarkeit, voller Euphorie, nicht zu vernachlässigen. Neben der Plattformentwicklung recherchierte ich zu vielen spannenden Themen und bereitete branchenrelevante Informationen auf. Zusätzlich durfte ich Einblicke in die Welt der Getreidehändler auf der Hamburger Getreidebörse gewinnen und bei einer Veranstaltung für Start-Ups Agrora präsentieren sowie mit anderen Start-ups kommunizieren. Gefreut habe ich mich auch über die Einblicke, die ich während Beratungsterminen mit einer Marketingexpertin oder einem Unternehmensberater speziell für junge Unternehmen erhielt. Nun wartet noch die Messe Agritechnica, auf der erneut gilt: Herausforderungen bewältigen, Erfahrungen sammeln und Spaß haben.

Alles in allem kann ich schon jetzt von einem gelungenen Praktikum bei Agrora berichten, in dem die Kollegen um Erklärungen und die Beantwortung von Fragen nicht verlegen waren.

Ich konnte sowohl durch das Praktikum bei Agrora als auch durch den achtwöchigen Aufenthalt in der Hauptstadt Berlin eine große Menge wertvoller Erfahrungen sammeln, die ich nicht missen möchte.

Also nichts wie los, bewirb dich ebenfalls bei Agrora! : )